E-Business

Jugendliche gehen mit sozialen Netzwerken bewusster um als früher

Von Onpulson Redaktion
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Junge Menschen sind im Umgang mit sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+ weniger naiv als gemeinhin angenommen. Über 60 Prozent der Befragten unter 20 Jahren finden es nicht in Ordnung, dass die Anbieter mit den Nutzerdaten Geld verdienen, akzeptieren dies aber zwangsläufig.

Social Media - verbunden mit Freunden auf der ganzen Welt

Das ist ein Ergebnis einer Studie von Wirtschaftsinformatikern der Technischen Universität (TU) Darmstadt in Kooperation mit hr-iNFO, dem Informationsradio des Hessischen Rundfunks (hr). In allen Altersgruppen ist die Angst groß, die Kontrolle über die eigenen Daten durch die Nutzung sozialer Netzwerke zu verlieren: Rund drei Viertel der Befragten Internet-User teilen diese Angst. Gleichzeitig sagen sie: „Ich nutze die Dienste trotzdem und verhalte mich entsprechend vorsichtig“. Dieses Nutzungsdilemma trifft insbesondere die Jüngeren: Während nur knapp fünf Prozent der Jugendlichen bewusst auf soziale Netzwerke verzichten, tun dies immerhin rund 27 Prozent der über 60-Jährigen. Insgesamt schätzt die überwältigende Mehrheit der Befragten ihre Kenntnisse der sozialen Netzwerke als gut oder sehr gut ein. Knapp 60 Prozent wären sogar bereit Geld dafür zu zahlen, dass Daten nicht weitergegeben werden.

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