Jugendliche bevorzugen noch immer SMS vor anderen Messaging-Diensten
Digitalisierung

Jugendliche bevorzugen noch immer SMS vor anderen Messaging-Diensten

Von Onpulson Redaktion
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SMS zählen bei Jugendlichen in Deutschland, Großbritannien und den USA noch immer zu den am häufigsten genutzten Smartphone-Anwendungen neben Telefonaten. Bei jungen Deutschen ist das Interesse an Internet-basierten Messaging-Diensten im Vergleich zu ihren Altersgenossen in Großbritannien und den USA am höchsten. Wie eine Umfrage zeigt.

Sie wurde unter insgesamt 3.000 Verbrauchern zwischen 16 und 55+ Jahren vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von tyntec in Deutschland, Großbritannien und den USA durchgeführt. Rund 67 Prozent sehen in OTT (over-the-top)-Diensten wie WhatsApp oder Viber attraktive kostengünstige Alternativen zur SMS. Trotzdem nutzen 62 Prozent der jungen Deutschen weiterhin größtenteils SMS.

Für 75 Prozent der Befragten in Deutschland zwischen 16 und 24 hat auch die Integration von SMS-Services in soziale Netzwerke großes Potenzial. In den USA und in Großbritannien hingegen hielten nur rund 50 Prozent die Möglichkeit für interessant, SMS-basierte Dienste wie Direktnachrichten oder Chats auf Facebook & Co zu integrieren. Bei der Nutzung mobiler Netzwerke liegen britische Jugendliche mit 80 Prozent knapp vor den deutschen mit 72 Prozent, in den USA sind es 69 Prozent.

„Jugendliche zählen im Allgemeinen zu den Vorreitern bei der Adaption neuer Technologien. Dennoch zeigen sich nationale Unterschiede, insbesondere was das Interesse an Internet-basierten Messaging-Services und die mobile Nutzung von Social Media betrifft“, erklärt Michael Kowalzik, CEO von tyntec. „Die Umfrageergebnisse bergen enormes ungenutzes Potenzial für Internetunternehmen und Telekommunikationsbetreiber, das durch die Integration von SMS in bestehende Angebote ausgeschöpft werden könnte.“

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