Personal

Frankfurter sind am wechselfreudigsten und im Ruhrgebiet hält man die Treue

Von Onpulson Redaktion
Am

Die Zeiten in denen Mitarbeiter/innen 40 Jahre beim selben Arbeitgeber angestellt waren, sind schon lange vorbei. Geänderte Arbeitsmarktbedingungen und ein stärkerer Trend zur Selbstverwirklichung führen zu flexiblen Karrieren. Am wechselfreudigsten bezüglich Job sind die Frankfurter, weniger wechselfreudig ist die Ruhrpott-Gegend.

Grund: In Frankfurt am Main sind die Arbeitsplatzdichte und die Wirtschaftskraft so hoch, dass Mitarbeiter/innen sich eine wesentlich höhere Wechselfreudigkeit erlauben können. Im Ruhrgebiet hingegen, ist der Arbeitsmarkt angeschlagen und die wirtschaftliche Struktur schwächer. Dies mag ein Grund dafür sein, dass man hier eher dem Arbeitgeber die Treue hält und weniger aktiv nach neuen beruflichen Herausforderungen sucht.

Headhunter-Light.de hat auf Basis der führenden Karriere-Netzwerke in allen deutschen Großstädten die Wechselfreudigkeit der Angestellten analysiert. Hierzu wurden die 80 Großstädte Deutschlands nach der Anzahl von aktiv suchenden Mitarbeitern/innen pro 1.000 Einwohner ausgewertet. Die Daten beinhalten alle Branchen und Berufszweige und wurden im Juni 2013 erhoben.

Frankfurt am Main, Köln und Stuttgart zeichnen sich durch eine stabile Wirtschaftslage, geringe Arbeitslosenquoten und Großstadtflair aus. Diese Faktoren führen dazu, dass Arbeitgeber schneller neues Personal für sich gewinnen können.

In Städten wie Herne, Halle (Salle) und Bottrop handelt es sich um strukturschwächere Städte, die eine höhere Arbeitslosenquote und weniger Vielfalt an Unternehmen vorweisen können. Arbeitgeber, die dort neue Mitarbeiter/innen suchen, benötigen wesentlich mehr Überzeugungskraft.

Kommentare

Kommentar schreiben:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.