E-Business

Fachkräftemangel hat eklatante Auswirkungen auf die Innovationskraft der deutschen Softwarebranche

Von Onpulson Redaktion
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Die Softwarebranche in Deutschland kämpft mit Nachwuchssorgen, schon heute hat der Fachkräftemangel eklatante Auswirkungen auf diese Branche. In einer aktuellen Umfrage unter Softwareentwicklern in Deutschland gab rund die Hälfte der Befragten an, dass die Innovationskraft der Unternehmen durch den Fachkräftemangel leide.

Zwei Drittel teilten mit, dass Aufträge nicht angenommen werden können, da personelle Ressourcen fehlen. Das ist das alarmierende Ergebnis einer Umfrage der Developer Week, die im März/April 2014 durchgeführt wurde.

Über die Hälfte der befragten Unternehmen sind vom Fachkräftemangel betroffen. Bei 67,4 Prozent der Firmen sind Stellen in der IT/Entwicklung unbesetzt. Bei 48 Prozent der Unternehmen leidet die Innovationskraft durch den Fachkräftemangel: Zu sehr sei man mit der Abarbeitung von Projekten beschäftigt, so dass keine Ressourcen zur Weiterentwicklung von Ideen frei wären. Zwei Drittel gaben zudem an, dass manche Aufträge erst nicht angenommen werden können, da personelle Ressourcen fehlen. Dementsprechend glauben 58 Prozent der Befragten, dass die Produktivität ihres Unternehmens mit ausreichend Entwicklern gesteigert werden könnte.

Die Rekrutierung aus dem Ausland bzw. Aufgabenvergabe ins Ausland spielt bislang aber eine untergeordnete Rolle. Nur 11 Prozent der Softwareentwickler sagen, dass IT-Aufgaben ins Ausland vergeben werden. Lediglich 9 Prozent begegnen dem Fachkräftemangel, indem sie Entwickler aus dem Ausland nach Deutschland holen. Die Unternehmen setzen vielmehr auf die Zusammenarbeit mit Universitäten und die Ausbildung im eigenen Unternehmen. Über 40 Prozent betreuen Studenten oder bieten Universitäts-Projekte. 32 Prozent bilden selbst aus.

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