Josip Heit: Zur Frage nach dem Gold in der Corona-Krise
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Josip Heit: Zur Frage nach dem Gold in der Corona-Krise

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Gold ist nicht nur ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Au (lateinisch Aurum) und der Ordnungszahl 79, es wird vor allem seit Jahrtausenden für rituelle Gegenstände und Schmuck sowie seit dem 6. Jahrhundert vor Christi, in Form von Goldmünzen als Zahlungsmittel genutzt. Gold wird von vielen Zentralbanken der Welt als Währungsreserve eingelagert, obwohl die Währungen nicht mehr durch Goldreserven gedeckt sind. So sollte man zu Beginn einer weltweiten Wirtschaftskrise, hervorgerufen durch das Coronavirus, über Gold sprechen.

Die Deutsche Tageszeitung hat in einem Interview Josip Heit, Vorstandsvorsitzender der GSB Gold Standard Banking Corporation, mit Sitz am Hamburger Hafen, befragt, welche Auswirkungen Gold auf die Wirtschaft hat.

„Historisch wurde Gold seit Jahrtausenden als Währung eingesetzt. Eine Geldeinheit entsprach einer bestimmten Menge Gold. In Deutschland war während des Deutschen Reichs von 1871 bis 1918 das gesetzliche Zahlungsmittel die Goldmark, wobei 2,79 Goldmark einem Gramm Gold entsprachen und die Reichsbank gegen Vorlage einer Banknote die entsprechende Menge in physisches Gold eintauschte. Die Golddeckung wurde zu Beginn des Ersten Weltkrieges aufgehoben und konnte danach nicht wieder eingeführt werden wegen der Reparationen, die die Goldreserven des Deutschen Reiches verschlangen, und wegen der Vervielfachung der in Umlauf gebrachten Papiergeldmenge. Diese faktische Umstellung auf nicht-goldgedecktes Geld (Fiat Money) führte bereits während des Krieges zur Abwertung der Mark und ermöglichte die Hyperinflation der 1920er Jahre.

Josip Heit, Vorstandsvorsitzender GSB Gold Standard Banking Corporation AG. Bildquelle: GSB

Heutzutage sind sämtliche Währungen der Welt vom Gold losgelöst, und erst dadurch war die extreme Ausweitung der heutigen Geldmengen und Schulden möglich. Die vorhandene Goldmenge würde zu den aktuellen Kursen nicht als Wertdeckung für eine bedeutsame Währung ausreichen. Das im Januar 2006 vorhandene Gold entsprach einem Marktwert von 2,5 Billionen EUR und wäre hypothetisch somit gerade einmal geeignet gewesen, die damaligen Staatsschulden Deutschlands und Spaniens zu decken. Im Falle einer erneuten Deckung von bedeutenden Währungen müsste der Goldkurs auf ein Vielfaches ansteigen und genau dies wird passieren!“

Herr Heit, Sie sind seit mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreich als Wirtschaftsmanager tätig, wie bewerten Sie die Chance des Goldes in der Gegenwart, während das Coronavirus weltweit die Wirtschaft beeinträchtigt?

„Die Weltwirtschaft steckt in der Corona-Krise. Während Investoren aus Furcht vor den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie massenhaft Geld in sichere Anlagehäfen verlagern, sorgt ausgerechnet ein Lieferengpass bei der Krisenwährung Gold für Unmut, vor allem, weil der Transport des Goldes mit einem hohen Aufwand, nicht zuletzt in puncto der Sicherheit, verbunden ist.

Edelmetallhändler berichten mir von Schwierigkeiten beim Nachschub von Goldmünzen und von Goldbarren. Dabei wird die aktuelle Papier-Geldflut führender Notenbanken im Kampf gegen die Krise den Goldpreis weiter in Richtung Rekordhoch treiben. Die großen Goldverarbeiter sind seit etlichen Wochen ausgefallen. Die GSB Gold Standard Banking Corporation AG, ist mit ihrem Gold-Merchant-System, kurzfristig in der Lage den Transport von Gold gigantisch zu vereinfachen und Gold von Punkt A nach Punkt B, ohne Probleme durch den Einsatz der Blockchain-Technologie zu transportieren, günstiger und schneller, als es jemals möglich war!

Eine Blockchain ist eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, „Blöcke“ genannt, die mittels kryptografischer Verfahren miteinander verkettet sind. Jeder Block enthält dabei typischerweise einen kryptografisch sicheren Hash (Streuwert) des vorhergehenden Blocks, einen Zeitstempel und Transaktionsdaten, dies schützt vor jeder möglichen Art von Betrug.“

Herr Heit, wie sehen Sie den aktuellen Goldhandel in der Coronavirus-Krise?

„Ein günstiger und vor allem schneller Transport durch die GSB Gold Standard Banking Corporation AG ist dringend notwendig, denn die Nachfrage in den vergangenen Wochen ist massiv gestiegen. Der weltweite Goldhandel spricht bei Barren und Münzen seit März 2020 von einem Zuwachs um mehr als 700 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Stärkster Preistreiber bleibt die extrem lockere Geldpolitik führender Notenbanken, deren Geldschleusen sich wegen der Corona-Krise noch weiter geöffnet haben. Im Kampf gegen den Konjunktureinbruch als Folge der Corona-Krise wird weltweit in einem beispiellosen Ausmaß neues Geld in die Wirtschaft gepumpt. Bei vielen Anlegern schürt das Sorgen vor einem möglichen Kursverfall von Währungen wie dem Euro, was die Nachfrage nach Gold weiter in die Höhe treibt.

Der Goldpreis knüpfte am heutigen Donnerstag im Umfeld eines sich auf breiter Basis seitwärts bewegenden US-Dollars und gemischter Tendenzen an den internationalen Aktienmärkten an die Gewinne der vergangenen Wochen und Monate weiter an und notierte bislang bei 1.721,78 US-Dollar je Feinunze im Hoch. Die weltweite Goldnachfrage legte im ersten Quartal 2020 um ein Prozent, im Jahresvergleich auf 1.083,8 Tonnen zu.“

Herr Heit, was würden Sie Menschen empfehlen, wenn Sie Erfolg haben wollen?

„Wenn Sie, egal in welchem Bereich Erfolg haben wollen, dann können Sie gar nicht früh genug damit anfangen, sich viel finanzielles Wissen und finanzielle Intelligenz anzueignen. Dass wiederum erreichen Sie unter anderem, mit Fachzeitschriften und Büchern oder auch E-Books, zu den Themen: Anlageberatung, digitale Währungen, finanzielle Freiheit oder auch unternehmerisches Denken. So werden Sie ganz sicher bald fündig, wenn es darum geht, das perfekte Unternehmen zu finden, um zum Beispiel in digitale Währungen oder Gold zu investieren. Sinn machen dabei allerdings nur die Wege eines regulierten Marktes, dies schützt im hohen Maße ihr Eigentum!“

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