Personal

Berufliches Profiling

Definition:

Berufliches Profiling ist die Sammlung und Auswertung von Daten einer Person (Kandidatenprofil) zum Abgleich mit den Anforderungen einer zu besetzenden Stelle (Stellenprofil). Hierbei werden möglichst alle relevanten Facetten erfasst und bewertet. Das daraus entstehende Profil liefert wichtige Informationen für den Entscheidungsprozess.

Unternehmen setzen das berufliche Profiling als Bewertungsgrundlage aus wirtschaftlichen Gründen ein, um Fehlbesetzungen zu vermeiden und den Auswahlprozess bei mehreren Kandidaten zu optimieren. Ziel ist die Steigerung der Produktivität. Abgefragt werden die Bereiche Wissen, Ressourcen,
kognitive Fähigkeiten,
berufliche Motivation und
Verhaltensstärken

Damit werden Stärken und Schwächen identifiziert und die Relevanz für die zu besetzende Stelle geklärt. Besonders die Bewertung der drei letzten Punkte fließt in die Erfolgsprognose ein und gibt Aufschluss zu den Fragen:

1. Kann der Bewerber den Job machen?

2. Will der Bewerber den Job machen?

3. Wie wird der Bewerber seine Arbeit machen?

Für Bewerber ist die Kenntnis des eigenen Stärkenprofils Voraussetzung für den beruflichen Erfolg. Durch

– Motivation zum ständigen Lernen

– Klarheit des eigenen Profils (Differenzierung)

– Entwicklung der Berufs-/Lebensstrategie (Ziele)

– Erhöhung der Erfolgschancen

– Strategische Anpassung persönlicher Rahmenbedingungen

werden Wettbewerbsfähigkeit und Marktwert gesteigert.

© Enkelmann.de, Institut für Rhetorik & Management

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