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DISG – Modell

Definition:

Das DISG Modell ist ein universell einsetzbares Management – Instrument, dessen Ursprünge auf der Typologie des Verhaltenspsychologen William Marston in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts zurückgehen. Mit dem DISG-Modell werden Neigungen von Menschen zu Verhaltensreaktionen in den sogenannten DISG-Profilen erfasst.

Mit dem DISG-Modell werden zwei verschiedene Persönlichkeitsdimensionen (Verbünden – Distanzieren und Kontrollieren – Anpassen) beschrieben, die in vier unterschiedliche Persönlichkeitsstile münden:

  • Dominant = D
  • Initiativ = I
  • Stetig = S
  • Gewissenhaft = G

Dabei kommt bei keinem Menschen ein einzelner Persönlichkeitsstil in ausschließlicher Ausprägung vor. Vielmehr besitzt jeder Mensch Anteile aus allen vier Persönlichkeitsstilen in unterschiedlich starken Ausprägungen. So gibt es üblicherweise Mischtypen mit Verhaltensmustern aus zwei oder drei der vier Typenbeschreibungen.

Das DISG-Modell und die DISG-Profile werden unter anderem bei der Weiterentwicklung von Führungskräften, zur Optimierung der Mitarbeiterkommunikation, zur Verbesserung der Teamarbeit oder auch zur erfolgreichen Kundenansprache im Vertrieb eingesetzt. Die Erfassung der Daten erfolgt über online-Fragebögen oder auch Papierfragebögen.

Autor: Dr. Holger Schmitz

 

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