Finanzen

Firesale

Definition:

Ein Firesale liegt vor, wenn Panikverkäufe getätigt werden, die nur geringe oder gar keine Gewinne, bzw. sogar Verluste generieren. Der Begriff findet vor allem an den Börsen Anwendung, denn auf dem internationalen Parkett kann es immer wieder zu Paniksituationen und den daraus resultierenden Panikverkäufen kommen. Dem zugrunde liegt die mangelnde Hoffnung der Marktteilnehmer, dass für einen Finanztitel noch eine Verbesserung zu erwarten ist. Vielmehr geht man – zum Beispiel bei einem zu erwartenden Umsatz- oder Konjunkturrückgang – davon aus, dass ein entsprechender Titel  oder gesamte Märte überbewertet sind. In der Folge setzen mehrere oder alle Börsianer entsprechende Titel auf den Markt und wollen diese verkaufen. Beim Firesale gilt buchstäblich „ohne Rücksicht auf Verluste“. Das enorm gestiegene Angebot steht einer relativ gleichbleibenden Nachfrage gegenüber, wodurch Verluste beim Verkauf vorprogrammiert sind, aber auch in Kauf genommen werden.

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