Marketing & Vertrieb

Gamification

Definition:

Der ursprünglich englisch-stämmige Begriff Gamification bedeutet so viel wie „Spielifizierung“ oder „Verspielung“. Der Wortstamm game bildet die Basis dessen, worauf es auch bei der letztendlichen Gamification ankommt: Es werden Elemente oder Mechanismen von Spielen auf, bzw. in ganz andere Kontexte übertragen und in diesen übernommen.

Der Nutzen besteht darin, Teilnehmer, Nutzer oder Anwender durch die spielerischen Aspekte, wie zum Beispiel die beliebte Fortschrittsanzeige oder auch Ranglisten, mehr zu motivieren und den natürlichen Spieltrieb zu aktivieren. Aktivere Teilnahme und Interaktion durch das „Gamifizierte“ sind das Ziel dieser im Prinzip positiv gemeinten Beeinflussung. Das funktioniert besonders gut bei Anwendungen oder Prozessen, die allgemein als eher langweilig und eintönig empfinden werden, wie zum Beispiel die Teilnahme an einer Umfrage.

Urheber der Gamification sind die Werbe- und die Unterhaltungsbranche. Sie nutzten die Gamification zur Kundenbindung an entsprechende Unternehmen; heute ist die Gamification aber branchenübergreifend sehr weit verbreitet und erfolgreich.

Beispiel: Ein Unternehmen bietet seinen Kunden bzw. seinen Usern ein Fussball-WM-Tippspiel auf der Firmenhomepage an. Unter allen Teilnehmern, die den Gewinner der Fußball-WM richtig getippt haben, wird eine Reise nach Moskau verlost. Auf diese Weise sorgt das Unternehmen spielerisch für mehr Kundenbindung und zudem besteht die Möglichkeit, neue Kontakt-Adressen z.B. für einen Newsletter zu erhalten.

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