Wirtschaftslexikon

MACD

Definition: Was ist MACD?

Movering Average Convergence Divergence (MACD) ist ein Begriff aus der Chartanalyse. Der MACD basiert auf drei exponentiell geglätteten gleitenden Durchschnitten und besteht aus zwei unterschiedlichen Linien.

Die erste Linie wird aus der Differenz des exponentiell geglätteten 12-Tage GD und des exponentiell geglätteten 26-Tage GD ermittelt; die zweite, in der Regel rote Signallinie ist der exponentiell geglättete 9-Tage GD der ersten Linie. Schneiden sich beide MACD-Linien so leiten Charttechniker daraus bestimmte Zukunftsszenarien ab. Schneidet beispielsweise die schwarze Linie die Signallinie von oben nach unten so liegt ein Verkaufssignal vor. Analog ist der Schnitt der schwarze Linie durch die rote Signallinie von unten nach oben einem Kaufsignal gleichzusetzen. Während der MACD in Aufwärts- oder Abwärtstrend relativ gute Signale liefert, ist die Aussagekraft in Seitwärtstrends umstritten.

© Deutsches Derivate Institut

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