Finanzen

Vinkulierte Namensaktie

Definition:

Die Übertragung von Namensaktien kann von der Zustimmung der übrigen Gesellschafter abhängig gemacht werden. In diesem Fall bezeichnet man diese Namensaktien als vinkuliert. Der Zweck vinkulierter Namensaktien ist es, die Übersicht über den Aktionärskreis zu behalten und einer möglichen Überfremdung durch Aktienkauf an der Börse vorzubeugen. Die Fungibilität von (vinkulierten) Namensaktien ist wegen der notwendigen Umschreibungen eingeschränkt. Vinkulierte Namensaktien sind in der Bundesrepublik vor allem bei Versicherungsgesellschaften verbreitet.

© Deutsches Derivate Institut

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