Wirtschaftslexikon

Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)

Definition: Was ist der Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)?

Beim Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) handelt es sich um eine Freihandelszone zwischen den Staaten der Europäischen Union und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA). Der EWR trifft wichtige Wettbewerbsregelungen und bietet den Mitgliedern tiefgehende Freiheiten im Handel, vor allem im Verkehr und Transfer von Waren, Dienstleistungen, Personal und Kapital, während sogenannte Drittlandswaren ausgeschlossen werden.

Der Europäische Wirtschaftsraum umfasst über eine halbe Milliarde Einwohner, erstreckt sich grob über einen geografischen Raum von der Arktis bis zum Mittelmeer und hat ein Volumen von ca. 7,5 Billionen Dollar, womit sich im EWR ca. die Hälfte des gesamten Welthandels in der EU vollzieht. Basis des Europäischen Wirtschaftsraums ist der EWR-Vertrag, der vom EWR-Rat durchgeführt und überwacht wird.

Der Europäische Wirtschaftsraum war bereits in den 1960er Jahren, bei der Gründung der EFTA, ein angestrebtes Ziel, das dann später, im Jahr 1992, endgültig verwirklicht wurde. Mitglieder waren die damaligen zwölf EU-Staaten sowie sieben weitere EFTA-Staaten.

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Wörterbuch Deutsch-Englisch | Übersetzung für Europäischer Wirtschaftsraum (EWR)

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Europäischer Wirtschaftsraum (EWR) European Economic Area
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