Finanzen

Financial-Due-Diligence

Definition:

Im Rahmen der Financial-Due-Diligence wird ein Unternehmen auf seine finanzielle Situation sowie auf die absehbare finanzielle Entwicklung und mögliche Erträge analysiert. Darüber hinaus ist die Financial-Due-Diligence eine wichtige grundlegende Erkenntnis, die als Basis für Kaufverträge, Kaufpreisermittlungen oder Integrationspläne fungieren kann.

Ziel ist es, für einen ernsthaften Kaufinteressenten einen Kaufpreis zu ermitteln und ist damit eines der zentralen und klassischen Elemente eines M&A-Deals. Die Financial-Due-Diligence verläuft in aller Regel unter Mitarbeit von Wirtschaftsprüfern, die helfen, die finanzielle Lage und erwartbare Entwicklung dieses Unternehmens genau zu spezifizieren.

Dabei stehen im Mittelpunkt: Die Finanz- und Ertragslage, Ertragsaussichten, Vermögenswerte und die Finanzierungsstruktur. Sie bilden zentrale Indikatoren, die der zielgerichteten Abschätzung des letztendlichen Kaufpreises dienlich sind und liefern dem interessierten Käuferunternehmen eine mögliche Preisrange. Zudem liefert sie eine gute Aussicht auf die möglichen finanziellen Risiken, die ein Käuferunternehmen bei einer Übernahme des Targets mit übernehmen würde und prüft auch den Wert der Assets.

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