Unternehmensführung

Effizienz

Definition:

Effizienz ist eine Situation, in der eine Organisation die Vorteile und Gewinne maximiert, während die Anstrengungen und Ausgaben gleichzeitig verringert werden. Die Maximierung der Effizienz ist eine Balance zwischen zwei Extremen. Wenn sie richtig gemanagt wird, führt sie zur Reduzierung von Kosten, Abfall und Wiederholung.

Hintergrund

Max Weber, der das Konzept der Bürokratie entwickelte, glaubte, dass Effizienz das Ziel aller bürokratischen Organisationen sei, die wie gut laufende Maschinen funktionieren sollten. Je größer sie ist, desto unpersönlicher, rationaler und emotional distanzierter wird die Bürokratie.

Die flacheren Organisationen, die heute vorherrschen, versuchen mehr auf die Kunden zu reagieren, statt nur effizient zu sein. Außerdem hat die Vorstellung solch einer geordneten und unpersönlichen Effizienz ihren Reiz verloren in einer Zeit, in der Kreativität und Innovation als Wettbewerbsvorteile betrachtet werden.

Häufig wird zwischen technischer und ökonomischer Effizienz unterschieden. Unter technischer Effizienz versteht man maximalen Ausstoß bei minimalem Einsatz, unter ökonomischer Effizienz Produktion und Distribution von Waren zu möglichst niedrigen Kosten.

Der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität

Im Management wird zudem häufig zwischen Effizienz und Effektivität unterschieden, wobei der zuletzt genannte Begriff Leistung im Sinn von Zielerreichung meint. Effiziente Leistungen gehören zu den wichtigsten Faktoren der wissenschaftlichen Unternehmensführung. Das folgende Video verdeutlicht den Unterschied nochmal.

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Wörterbuch Deutsch-Englisch | Übersetzung für Effizienz

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Effizienz efficiency
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