Unternehmensführung

Kapitalistische Unternehmensverfassung

Definition:

Kapitalistische Unternehmensverfassung ist ein Ansatz, nach dem ein Unternehmen einzig den Interessen seiner Geldgeber bzw. Eigentümer verpflichtet ist. Die kapitalistische Denkweise befindet, dass Inhaber oder Anteilseigner (Shareholder) die größten Nutznießer der Geschäftstätigkeit der Organisation sein sollten, und vertritt damit einhergehend das Konzept hierarchischer Führung, plädiert für Kostensenkung durch Rationalisierungen und Downsizing. Man hat kritisiert, dass die überragende Bedeutung des aktuellen Aktienkurses die Unternehmensführung zu allzu kurzfristigem Handeln verleite, eine langfristigere Planung sei eher im Sinn aller Interessengruppen (Stakeholder-Theorie).

© Campus Verlag

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