E-Business

Monetarisierung

Definition:

Der Begriff Monetarisierung bezeichnet im Prinzip das, was sich jeder Schöpfer einer Idee, eines Produkts oder einer Dienstleistung wünscht: sie zu Geld machen. Monetarisierung beschreibt also die Schaffung eines finanziellen Nutzens, zum Beispiel mit einem Produkt. Zuvor gilt es jedoch, den Wert dieses Produkts zu ermitteln, um es anschließend zu einem gewissen Preis verkaufen zu können. Dabei kann ein Business-Modell helfen, das sich im Bereich Erlöse ganz gesondert mit der Monetarisierung auseinandersetzt.

Gerade für Gründer, aber auch für Schöpfer ganz neuer Produkte, zum Beispiel in einer Marktlücke, ist der mögliche Erlös im Zuge der Monetarisierung von entscheidender Bedeutung. Bei den vielen aktuellen Produkten, die ja auch im digitalen Bereich ihren Platz finden, sind entsprechende Geschäftsmodelle und Prognosen gar nicht immer so einfach, denn man kann nicht immer abschätzen, wie sich die Zielgruppen verhalten und was sie sich vielleicht in kurzer Zeit wieder wünschen werden.

Monetarisierung geht daher sehr oft auch den Weg über die Werbung auf Websites oder so genannte Freemium-Modelle, bei denen Internet-User und Nutzer eine Website über frei zugängliche Features eines Angebots angelockt werden, um sie dann womöglich in einen kostenpflichtigen Bereich mit mehr Funktionen zu führen. Ähnlich funktioniert im Bereich Online-Monetarisierung auch der Paid-Membership-Bereich, wo nur angemeldete, zahlende Nutzer Zugriff auf die volle Bandbreite der Website-Funktionen haben.

Wie diese Beispiele aus dem modernen E-Commerce zeigen, geht es vom Grundprinzip her darum, ein Produkt, eine Dienstleistung oder Ähnliches zu Geld zu machen. Das Wesen des Gegenstands – als ob zum Beispiel ein Produkt digital, virtuell oder ganz handfest ist – spielt für die hierfür keine entscheidende Rolle.

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