Finanzen

Seed-Investor

Definition:

Der Seed-Investor – auch Business Angel genannt – tritt in der sogenannten Seed-Phase eines Unternehmens auf. Seed bedeutet aus dem Englischen übersetzt Samen. Die entsprechende Unternehmensphase ist eine sehr frühe, in der Entstehung und Entwicklung des jeweiligen Unternehmens sich befindende. Vor allem Start-ups kommen folglich für eine Seed-Finanzierung in Frage.

Der ausführende Seed-Investor bringt dabei sein Kapital in das entstehende Unternehmen ein, kann aber auch darüber hinaus aktiv sein. Denn im Vergleich zu einem Kapitalgeber wie einer Bank kann er neben Geld auch noch eigenes Know-how in das junge Unternehmen einbringen. Auf diese Weise kann er das Start-up inhaltlich und fachlich unterstützen. Gleiches gilt auch für sein Netzwerk. So kann der Seed-Investor zum Beispiel vorübergehend Manpower als Ressource einbringen oder auch Vertriebsmöglichkeiten eröffnen.

Der Business Angel beteiligt sich in der Regel mit einer Summe zwischen 100.000 und 500.000 Euro an einem Unternehmen. Einerseits ist das Kapital aus einer solchen Quelle für die Start-ups leichter zu bekommen als es bei einer Bankfinanzierung der Fall ist. Andererseits – und das kann ein Haken an der Seed-Finanzierung sein – verlangt der Seed-Investor für seinen Einsatz auch nicht unerhebliche Anteile an der Firma.

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