Finanzcontrolling

Optimierung von Liquidität und Geschäftsprozessen durch Working Capital Management 

babenkodenis

Sowohl große, als auch mittelständische und kleine Unternehmen arbeiten mit ihrem Working Capital. Foto: ©babenkodenis/Depositphotos.com

Die Working Capital Optimierung im Überblick

Das primäre Ziel der Working Capital Optimierung begründet sich in der Reduzierung der Kapitalbindung, im Hergang mit der Verbesserung der unternehmerischen Abläufe. Die Instrumente eines professionellen Working Capital Managements sind vielseitig und können aus verschiedenen Modulen kombiniert werden. Nicht nur große Konzerne, sondern auch immer mehr kleine und mittelständische Firmen managen ihr Working Capital und erhöhen dadurch ihre Liquidität. Wer sich nur auf eigene Finanzmittel verlässt, kann in puncto Verbindlichkeiten und Zahlungszielen vor problematischen Situationen stehen. Wer gleichzeitig mit Fremdkapital finanziert, sichert sich eine neue und in Fall eins greifende Option zur Begleichung von Außenständen und Produktionsmitteln. Sowohl interne, wie externe Finanzierungsquellen sind in der Working Capital Optimierung möglich. Die Cash-Flow Entwicklung lenkt sich von Engpässen und unbefriedigenden Lösungen in eine Richtung, die jederzeit Liquidität und ein ausreichendes Umlaufvermögen realisiert.

Für den Unternehmer heißt das, dass er keine Warteschleifen generieren oder auf größere Geldeingänge warten muss, um größere Anschaffungen zu tätigen oder die Produktion auszuweiten. Um ein präzises und an der Unternehmensstruktur angelehntes Working Capital Management zu avisieren, ist die Beratung eines Finanzexperten von Vorteil.

Als Working Capital wird eine Bilanzkennzahl bezeichnet, die die Differenz zwischen dem Soll und Haben in einem Geschäftsjahr beschreibt. In Bezug auf die Aktiva spielen nur die liquidierbaren Finanzmittel eine Rolle. Durch eine zusätzliche interne oder externe Finanzierungsquelle, sichern sich Unternehmen:

  • die Steuerung und den Erhalt der Liquidität auch in außergewöhnlichen Situationen
  • die jederzeit mögliche Freisetzung von benötigtem Kapital
  • die Stabilisierung und Verbesserung der Bonität durch eine Optimierung der Bilanzkennzahlen.

Neue Möglichkeiten durch ein optimiertes Working Capital Management

Neben der Minimierung der Kapitalbindung zielt das Working Capital Management darauf ab, Geschäftspartner von der Wettbewerbs- und Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens zu überzeugen. Das heißt, dass es bei kurzfristigen Verbindlichkeiten nicht zu Engpässen und damit nicht zu Folgeketten mit einer Senkung der Bonität kommt. Werden strategische Investitionen anberaumt, kann jederzeit Kapital freigemacht und in die Firma investiert werden. Mit einem geringen Umlaufvermögen sind die Chancen diesbezüglich begrenzt und eine Investition muss vollumfänglich auf die eigenen Möglichkeiten abgestimmt werden. Wettbewerbsfähig sein heißt, jederzeit handlungsfähig zu sein und sich den neuen Herausforderungen in der Wirtschaft anzupassen. Die Optimierung des Working Capitals leistet hier einen wichtigen Beitrag und ist ein Fundament, auf dem sich ein stabiles Gebäude errichten lässt.

Die Auswahl eines starken und erfahrenen Finanzpartners ist im Rahmen der Working Capital Optimierung von primärer Bedeutung. Daher spielen die Beratung im Vorfeld, die Ermittlung der Unternehmerwünsche und die Abstimmung des Geldgebers auf die Firma eine übergeordnete Rolle. Profitieren Sie von verschiedenen Bausteinen, wie der

  • Auftragsfinanzierung
  • Lagerfinanzierung
  • Projektfinanzierung
  • Einkaufsfinanzierung
  • Factoring

Für jede Optimierung gibt es eine maßgeschneiderte Strategie oder ein Konzept, das verschiedene Work Capital Module kombiniert. Individuelle Betreuung und eine ausführliche Analyse zum Ist-Status Ihrer Firma gehören ebenso zur Beratung wie die Aufnahme Ihrer Wünsche, wenn es um die Vermittlung von Finanzgebern geht.

Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten und bleiben Sie liquide: einfach durch die Working Capital Optimierung.

Ein positives Working Capital basiert auf einem eigenen und einem fremdfinanzierten Umlaufvermögen. Die Optimierung ist zielführend, da sie mehr finanzielle Freiheit gibt und Unternehmen mit vorübergehender Einschränkung an eigenem Kapitalvermögen nicht aus dem Wettbewerb drängt. Ein weiterer Vorteil der Optimierung dieser Bilanzkennzahlen ist die Tatsache, dass sich die Bonität steigert und das Unternehmen viel einfacher an neues Fremdkapital gelangt.


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