Erfolg im Beruf

Werbe-Chef von Matt hält nicht viel von „Work-Life-Balance“

belchonock

Nach über 40 Jahren in der Werbebranche sieht sich von Matt als letzten Kreativen seiner Generation und betrachtet Work-Life-Balance als nicht wirklich relevant. Foto: ©belchonock/Depositphotos.com

Wenn ein junger Fußballer den Trainer des FC Bayern im ersten Gespräch nach der „Work-Life-Balance“ fragen würde, „würde der ihm höchstwahrscheinlich etwas Ähnliches antworten“, sagte der Mitbegründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt.

Eine Nachtschicht könne auch erfüllende Aspekte haben, so von Matt: „Wenn alles perfekt war, habe ich mich oft wie ein Held gefühlt.“ Nach über 40 Jahren in der Werbebranche sieht sich von Matt als letzten Kreativen seiner Generation: „In vielen anderen Agenturen wäre ich wahrscheinlich längst entsorgt worden. Bei allem Ehrgeiz, auf Ballhöhe zu bleiben: Man merkt mir schon an, dass ich medial im vorigen Jahrhundert sozialisiert wurde. Ich nutze keine sozialen Medien. Und meine beiden Söhne sagen: `Papa, wenn du eine SMS tippst, sieht das aus, als wolltest du eine Bombe entschärfen.`“ (dts)

 


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