Nachdreh für das neueste James-Bond-Abenteuer „Keine Zeit zu sterben“
James Bond Gadgets

Nachdreh für das neueste James-Bond-Abenteuer „Keine Zeit zu sterben“

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Geschlossene Kinos, mehrfach verschobene Starttermine – die letzten beiden Jahre zählen zu den miserabelsten der Filmindustrie. Laut dem Marktforschungsunternehmen Comscorebrach brach der Branchenumsatz im zurückliegenden Jahr um 51 Prozent ein. In der Hoffnung auf große Einnahmen nach dem Lockdown verschieben einige Studios die Kinostarts. So auch Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) beim 25. Bond-Streifen „Keine Zeit zu sterben“, in dem der britische Schauspieler Daniel Craig zum fünften Mal 007 mimt.

Nach mehreren Terminänderungen soll der Film nun am 30. September 2021 in den deutschen Kinos starten. Ob es tatsächlich dazu kommt, werden die kommenden Monate zeigen.

Immer auf der Höhe der Zeit bei Technik und Accessoires

Fest steht allerdings, dass Bonds Gadgets bis zum möglichen Kinostart veraltet sein dürften. Immerhin begannen die Dreharbeiten bereits Anfang 2019 und James Bond ist gemeinhin dafür bekannt, von seinem Quartiermeister Q immer die neuesten Technologien zu erhalten. Kein Wunder, dass einige Werbepartner einen Nachdreh bestimmter Filmszenen fordern.

Aus Insider-Kreisen heißt es, betroffen seien unter anderem Produkte von Adidas, Nokia und dem Luxusuhrenhersteller Omega. Letzterer brachte pünktlich zum ursprünglich geplanten Filmstart im Februar 2020 eine unlimitierte Special Edition seiner begehrten Omega Seamaster Diver 300M heraus.

Omega Seamaster-300 M-aus James Bond Film

Omega Seamaster-300 M-aus James Bond Film „Keine Zeit zu sterben“ auf Chrono24

Die 42 mm große Titanuhr ist somit bereits seit langem bekannt und überrascht weder Bond- noch Omega-Fans. Auch die Preisentwicklung auf Onlinemarktplätzen wie Chrono24 lässt vermuten, dass dieser Zeitmesser alles andere als gefragt ist: Kostet die Armbanduhr offiziell 9.000 EUR, so liegt ihr tatsächlicher Marktpreis bei etwa 8.200 EUR, das heißt knapp neun Prozent unter Listenpreis.

Ganz anders sieht es bei der Omega Seamaster 300 „Spectre“ Limited Edition aus, die der Bieler Uhrenhersteller anlässlich des 24. Bond-Streifens herausbrachte. Von dieser Taucheruhr gibt es nur – in Anlehnung an Bonds Agenten-Code – 7007 Exemplare. Der Listenpreis dieses Modells lag 2015 bei 6.200 EUR. Der Marktwert beläuft sich mittlerweile auf rund 8.800 EUR, was einer Wertsteigerung von knapp 42 Prozent entspricht.

Omega Seamaster-300-aus James Bond Film

Omega Seamaster-300-aus James Bond Film „Spectre“ auf Chrono24

Ob Omega im September pünktlich zum internationalen Starttermin von „Keine Zeit zu sterben“ ein neues Uhrenmodell präsentieren wird, steht derzeit noch in den Sternen. Die Chancen stehen aber gut, immerhin ist James Bond immer up to date – sowohl in Sachen Mode als auch Technik.

Umso wahrscheinlicher ist es, dass Nokia dem Geheimagenten ein neues Smartphone spendiert. Eigentlich sollte 007 mit einem Nokia 8.3 arbeiten, das bereits im Herbst 2020 auf den Markt kam. Zum derzeitigen Release-Termin des Films ist das Smartphone veraltet – auch für Normalnutzer.

Das Bond-Auto ist ein Klassiker

Beim Auto mag es James Bond vor allem klassisch. Neben diversen Sportwagen und SUVs ist in „Keine Zeit zu sterben“ wieder ein Aston Martin DB5 mit von der Partie. Der britische Oldtimer war bereits 1964 in Goldfinger das Dienstfahrzeug von 007.

Das Kultauto ist heute so selten und teuer, dass im neuesten Film kein Original zu sehen ist. Angeblich fährt Bond einen Nachbau, den ein BMW-Motor antreibt. Der Reihensechszylinder leistet 343 PS, besitzt einen Hubraum von 3,2 Litern und trieb unter anderem den BMW M3 E46 aus den 2000er-Jahren an.

Autor: Mathias Kunz

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