Frauen ziehen öfters um

Liebe schlägt Karriere: Umzug vor allem wegen des Partners

Von Onpulson Redaktion
Am

Der häufigste Grund für einen Umzug ist bei den Deutschen der Partner, noch vor Familie und Job. Frauen wagen eher den Schritt: 61 Prozent sind schon mindestens einmal wegen des Partners umgezogen, aber nur 56 Prozent der Männer / Senioren scheren aus: Bei der Generation 65+ liegt der Job (62 Prozent) als Beweggrund vor der Liebe (58 Prozent).

Liebe ist der Grund Nummer 1 für einen Umzug! Über die Hälfte der Deutschen (59 Prozent) sind in ihrem Leben schon mindestens einmal wegen ihrem Partner umgezogen, das zeigt eine repräsentative Studie von umzugsauktion.de. Ähnlich wichtig ist ihnen lediglich die eigene Familie. 56 Prozent haben ihren Lebensmittelpunkt schon einmal verlagert, um näher bei der Verwandtschaft zu sein. Damit sind der Partner und die Angehörigen wichtiger als die eigene Karriere oder Ausbildung – zumindest, wenn es um den Wohnort geht. Denn der eigene Job landet erst auf dem dritten Platz (49 Prozent). Noch weiter hinten liegt die Berufsausbildung (42 Prozent).

Frauen: Umzug eher wegen ihres Partners als Männer

Der Partner als Top-Umzugsgrund – da sind sich Männer und Frauen zunächst generell einig. Trotzdem gibt es Unterschiede: Deutlich mehr Frauen haben der Liebe wegen schon mindestens einmal ihren Wohnort gewechselt (61 Prozent), direkt gefolgt von der Familie (58 Prozent). Der Job landet mit merklichem Abstand auf dem dritten Platz (45 Prozent).

Bei den Männern liegen die unterschiedlichen Motivationen dagegen deutlich näher beieinander. 56 Prozent nennen hier den Partner, aber ähnlich oft war die Familie oder der Arbeitsplatz ausschlaggebend (jeweils 53 Prozent). Damit bleibt die Liebe zwar knapp auf dem ersten Platz, Familie und Karriere genießen aber fast denselben Stellenwert.

Auch quer durch die allermeisten Altersgruppen steht der Partner als Umzugsgrund weit vorne. Lediglich bei der jüngsten und der ältesten untersuchten Gruppe landet die Liebe nicht auf dem ersten Platz. Bei den Unter-30-Jährigen ist die eigene Ausbildung vorne (61 Prozent). Bei Senioren über 65 Jahren liegen die beruflichen Gründe (62 Prozent) rückblickend etwas vor der Liebe (58 Prozent). Möglicherweise war es in einem langen Arbeitsleben irgendwann bei den meisten Menschen einmal notwendig, der Arbeit hinterherzuziehen. Möglich ist es aber auch, dass man in den Zeiten vor den Dating-Portalen und Kuppel-Apps die Liebe eher in der direkten Umgebung fand und gar nicht erst in die Ferne schweifen musste.

Weblink zum Thema

Foto/Thumbnail: ©RealCallahan/Depositphotos.com

Kommentare

Kommentar schreiben:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.