Alternativen entwickeln

Jobfrust – und was Sie dagegen tun können

Sie gehen jeden Tag gelangweilt in die Arbeit, es besteht keine Herausforderung mehr in Ihrem Job und Ihre Kollegen und Ihr Vorgesetzter nerven nur noch – Jobfrust nennt man sowas. Laut einer Studie möchte jeder vierte Beschäftigte kündigen. Doch was genau können Sie dagegen tun?

1. Kündigen Sie nur nach reiflicher Überlegung

Sie haben Ihren Job satt und würden gerne den Arbeitsplatz wechseln? Vielleicht haben auch gerade Ihre einzigen Lieblingskollegen gekündigt und Sie fühlen sich auf einmal fehl am Platz? Machen Sie es den Kollegen nicht gleich nach und reichen Sie nicht auch sofort Ihre Kündigung ein, sondern überlegen Sie sich das gründlich, denn Torschlusspanik kann Ihnen oft auch nicht helfen. Am Ende sitzen Sie ohne Job, Geld und Beschäftigung zu Hause und langweilen sich nur.

2. Entwickeln Sie Alternativen gegen Ihren Jobfrust

Überlegen Sie gründlich, wo Sie noch arbeiten könnten. Gibt es Alternativen, wie beispielsweise den Weg in die Selbständigkeit oder interessante Jobs in der Nachbarabteilung? Informieren Sie sich im Internet und im Intranet. Im Laufe der Zeit entwickeln sich Optionen, die für Sie interessant oder die die Erfüllung eines langersehnten Traumes sein könnten.

3. Überprüfen Sie Ihr Privatleben

Bietet Ihr Privatleben eventuell zu wenig Abwechslung und Sie beziehen das auch automatisch auf den Job? Probieren Sie eine neue Sportart aus oder lernen Sie beispielsweise durch einen Volkshochschulkurs neue Leute kennen. Manchmal hilft das, um im Job auch wieder neuen Elan zu haben.

4. Reden Sie mit Ihrem Vorgesetzten

Es könnte auch sein, dass Sie sich unterfordert fühlen. Reden Sie mit Ihrem Chef zum richtigen Zeitpunkt über eine Beförderung, ein neues Aufgabenfeld oder ein höheres Gehalt. Diese Dinge wirken motivierend und bieten Abwechslung.

5. Konzentrieren Sie sich auf die Arbeit

Viele Selbständige sagen, sie wollten Ihr eigener Chef sein und nicht ständig im Konflikt mit Kollegen und Vorgesetzten sein. Wenn dies bei Ihnen momentan oft der Fall ist, versuchen Sie sich die Reibereien nicht so sehr zu Herzen zu nehmen und frustriert zu sein. Anstelle dessen sollten Sie sich auf den Sachverhalt, das heißt den Kern der Arbeit konzentrieren. Manchmal hilft das, um Kollegen und Chefs einige Zeit aus dem Kopf zu bekommen.

6. Erlernen Sie das Prinzip der Achtsamkeit

Über das Prinzip der Achtsamkeit wird momentan viel geredet und geschrieben. Es bedeutet, dass Sie im Hier und Jetzt bleiben und den Moment bewusst geniessen. Vielleicht sind Sie einfach frustriert, weil Sie mehr wollen oder was anderes wollen. Aber vielleicht hat Ihnen Ihr momentaner Job auch mal Spass gemacht. Machen Sie Dinge bewusst und Sie bekommen wieder einen neuen Bezug zu Ihrer Realität.

7. Abends sollten Sie abschalten

Denken Sie nicht permanent an Ihren Job. Auch wenn Sie 8 Stunden am Tag oder länger dort verbringen und Jobfrust aufgebaut haben, grübeln Sie nicht unentwegt über Ihre Situation nach. Legen Sie den Schalter um und versuchen Sie, den Feierabend zu geniessen.

8. Gehen Sie unter Menschen

Beobachten Sie Ihre Kollegen, wie diese mit dem nervigen Vorgesetzten umgehen. Vielleicht treffen Sie auch einen Menschen in Ihrer Freizeit, der in einer ähnlichen Situation ist und Ihnen durch einen Ratschlag weiterhelfen kann oder Sie entwickeln mit ihm neue Ideen für die Selbständigkeit. Seien Sie stets neugierig und offen für Neues.

Foto/Thumbnail: ©Dazdraperma/Depositphotos.com

 


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