Einfluss auf Kaufverhalten

Konsumenten strafen Unternehmen mit einem miesen Arbeitgeber-Image

Das belegt jetzt eine Studie von Territory Embrace: die Untersuchung legt die Wechselwirkungen zwischen dem Arbeitgeber-Image und dem Kaufverhalten Deutschlands Konsumenten offen. Demnach würde fast jeder Vierte (24 Prozent) auf jeden Fall ein Produkt boykottieren, wenn er wüsste, dass dahinter ein schlechter Arbeitgeber steht – 36 Prozent würden dies wahrscheinlich tun. Basis hierfür ist eine repräsentative Online-Befragung gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact unter 1.013 Konsumenten im Alter von 18-69 Jahren.

Im Gegenzug geben zwei von drei Befragten an (67 Prozent), sie würden Produkte eines Unternehmens (häufiger) kaufen, wenn sie wüssten, dass dieses Unternehmen besonders viel für seine Mitarbeiter tut, d.h. ein positives Arbeitgeber-Image hat, 29 Prozent würden auf jeden Fall so handeln und 38 Prozent nach eigener Aussage wahrscheinlich so agieren.

Die Arbeitgebermarke beeinflusst das Kaufverhalten. Quelle: „obs/Territory/Territory Embrace“

Arbeitgeber-Image und soziodemografische Faktoren

„Die Zahlen legen offen: Der Ruf als Arbeitgeber beeinflusst unmittelbar Umsatz- und damit Unternehmenserfolg. Employer Branding wird mehr denn je eine Schlüsseldisziplin im gesamten Marketing-Mix. Das gilt insbesondere für Unternehmen, die mit ihren Produkten eine hochwertige Zielgruppe ansprechen. Die Verzahnung mit allen weiteren Aktivitäten im Marketing und Vertrieb ist eine zentrale Herausforderung für das Management“, kommentiert Gero Hesse, Geschäftsführer TERRITORY Embrace, die Auswertung.

Foto/Thumbnail: ©minervastock/Depositphotos.com

 


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