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Arbeitswelt im Wandel: Vier Vorteile von Co-Working Spaces

Im Co-Working Space treffen Sie auf Gleichgesinnte und oft ergeben sich Synergien. Bildrechte: Flickr Working Joshua Blount CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Digitalisierung des Arbeitsmarktes ermöglicht und erfordert neue Arbeitsweisen. Immer mehr Menschen benötigen nur ein Notebook und WLAN für ihre berufliche Tätigkeit; flexible Arbeitszeitmodelle setzen sich als Alternative zu den Nine-to-five-Jobs durch. Co-Working Spaces sind eine Reaktion auf diese Anforderungen der digitalen Arbeitswelt, denn sie vereinen die Vorzüge des flexiblen Arbeitens im Homeoffice mit den Vorteilen des Büroalltags.

1. Vorteil: Flexibilität

Ein geteiltes Büro bietet Firmen und Selbständigen den Vorteil maximaler Flexibilität. Statt langfristige Mietverträge abzuschließen, können sie voll ausgestattete Co-Working-Plätze spontan anmieten und kurzfristig kündigen. Wem die Raumgröße, die Ausstattung oder die Arbeitsatmosphäre in einem Co-Working Space nicht zusagt, der kann seinen Arbeitsplatz meist problemlos anpassen – oder ihn einfach wechseln.

2. Vorteil: Kosteneinsparung

Langfristige Mietverträge für Büroräume sind besonders für Start-up-Gründer und Freiberufler in den deutschen Großstädten kaum bezahlbar. Wer einen Arbeitsplatz in einem geteilten Büro anmietet, geht hingegen ein geringeres finanzielles Risiko ein und spart zusätzlich Geld durch die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur: Schreibtische, Telefone, Drucker, Kaffeemaschinen und vieles mehr stehen in Co-Working Spaces in der Regel bereits zur Verfügung, sodass die Anschaffungskosten für eine eigene Büroausstattung entfallen.

3. Vorteil: Gemeinschaft

Flächen zur gemeinsamen Büronutzung stellen Co-Working-Anbieter und Business-Center bereit. Während Business-Center separate, voll eingerichtete Büros anbieten und damit stärker an traditionelle Büros erinnern, steht beim Co-Working-Konzept der Community-Gedanke an erster Stelle. Co-Working Spaces sind extra so gestaltet, dass ein Austausch und die aktive Zusammenarbeit gefördert werden – nicht nur mit dem eigenen Team, sondern auch mit anderen Mietern. Anstelle von langen Fluren mit verschlossenen Bürotüren findet man dort offene Räume, in denen Menschen nebeneinander verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. So ergibt sich die Möglichkeit, an anderen Projekten mitzuarbeiten und über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Für den Austausch gibt es neben Gemeinschafts- und Eventflächen auch Meetingräume, sodass es trotz der offenen Raumgestaltung ruhig bleibt und jeder ungestört arbeiten kann, betont Tobias Kremkau, Manager des Berliner Co-Working Spaces „Sankt Oberholz“.

4. Vorteil: Attraktive Lage

Die neuesten Berichte des Zentralen Immobilien Ausschusses belegen, dass Bürogebäude in den deutschen Metropolen Mangelware sind. Zudem prognostizieren sie, dass sich die Büroknappheit weiter verschärfen wird. Ein zentral gelegener Unternehmensstandort ist allerdings wichtig, um Geschäftspartnern, Kunden und nicht zuletzt den eigenen Mitarbeitern den Weg zum Büro zu erleichtern – doch der Gewerbeimmobilienmarkt ist leergefegt. Dank Co-Working Spaces ist die Nutzung moderner Büros auch in attraktiven Großstadtlagen für mehr Menschen möglich. Praktisch: Man kann in vielen Fällen sogar die Geschäftsadresse auf den Co-Working Space anmelden. Das macht einen professionellen Eindruck bei Kunden und Geschäftspartnern und vereinfacht die Ablage der Geschäftspost.

 


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