5 innovative Start-ups aus der Proptech-Branche
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5 innovative Start-ups aus der Proptech-Branche

Carolin Fischer
Am

PropTech-Unternehmen ist die Bezeichnung für die digitale Transformation der Immobilienbranche - auch im Start-up Bereich. Sie kreieren immobilienwirtschaftliche Dienstleistungen oder Produkte mit Hilfe neuer Informations- und Kommunikationstechnologien im B2B- und B2C-Bereich. Mit welchen spannenden Ideen überzeugen Start-ups im PropTech-Bereich?

Der Begriff PropTech findet Verwendung seit den 2010er Jahren und ist die Abkürzung für das englische Wort Property Technology und bedeutet übersetzt Immobilientechnologie. Trotz Corona-Krise ist eine steigende Anzahl von PropTechs zu verzeichnen. Anbei 5 Start-ups aus dem PropTech-Bereich.

1. Immolyze: Ermittelt Vergleichspreise und -mieten

© PriceHubble Deutschland GmbH

Das Hamburger Start-up Immolyze gehört seit 2018 zur PriceHubble AG aus Zürich. Das Unternehmen findet für jede Wohnimmobilie innerhalb Deutschlands den aktuellen Kaufpreis und die entsprechende Miete. Besitzer geben einfach Ihre Basisdaten ein. Außerdem können sie auch Renovierungen und Darlehensmodelle bewerten. Der Name Immolyze setzt sich aus Immobilien+Analyse zusammen. Das Bewertungsmodell basiert auf einer wissenschaftlichen Ausarbeitung der Universität Hamburg. Die individuelle Immobilien-Sofortbewertung geht auf Millionen Vergleichsdaten zurück, die im Vorfeld ermittelt wurden, dazu zählen auch spezifische Standortdaten. Hinzu kommen über 100 Merkmale der jeweiligen Immobilie, die ca. 4 Millionen Vergleichsobjekten gegenübergestellt werden.

2. Skepp: Büro-Vergleichswebsite

© Skepp B.V.

Das PropTech-Unternehmen Skepp bietet Bürogebäude innnerhalb von Städten in Deutschland, Frankreich, Niederlande, Belgien, Schweiz, Österreich, Spanien und Polen an. Insgesamt stehen mehr als 10.000 Büroräume zur Verfügung. Skepp eignet sich für Firmen, die lieber eine kostenlose Vergleichswebsite verwenden anstelle teure Maklergebühren zu bezahlen. Anhand von Fotos, Videos und virtuellen 3D-Reisen kann man Touren durch die vakanten Büros machen. Da gerade heutzutage sich die Bürowelt ständig verändert, können zukünftige Mieter den Skepp-Officeplanner einsetzen. Hiermit können Sie sich Ideen zur Ausstattung holen oder virtuell Räume einrichten. Designer stehen auf der Website zur Seite. Auch passendes Mobiliar kann bequem im Skepp-Webshop bestellt werden.

KIWI: Elektronische Zutritts­kontrolle

© KIWI.KI GmbH

Das B2B-Start-up KIWI hat seinen Firmensitz in Berlin und hat mittlerweile 50 Mitarbeiter. Es verwaltet Türen in Wohnhäusern, Büros oder Co-working Spaces online, so dass sich die Gebäude schlüssellos per App oder Transponder öffnen lassen. Der Hauseigentümer entscheidet, ob er an allen Türen oder nur die Gemeinschaftstüren mit KIWI arbeitet. Das KIWI Smart Entry wird von den Installateuren des Start-ups unsichtbar hinter das Klingelschild angebracht und über die Klingelanlage mit Strom versorgt. Dies ist besonders praktisch, wenn Wohnungsbesichtigungen mit Immobilienmaklern anstehen oder die Müllabfuhr oder der Paketdienst sich vor der Tür befinden, denn die Zutrittsrechte können auch aus der Ferne vergeben werden.

4. Tado: Smarte Steuerung für Heizung und Klimaanlage

© tado GmbH

Die Vision des Unternhemens Tado: Heizungen und Klimaanlagen intelligent zu machen, um seinen Kunden es zu ermöglichen, bis zu 31% Energie zu sparen und den Wohnkomfort zu erhöhen. Gerade in der heutigen Zeit ist vielen Verbrauchern ein effizientes Heizen und Kühlen, das Energie und Geld spart, eine wichtige Prämisse. Das Münchner Unternehmen offeriert beispielsweise smarte Thermostate oder smarte Klimaanlagensteuerung, die mobil gesteuert werden können. Im Februar dieses Jahres hat die Firma die Eine-Million-Marke für verkaufte Smarte Thermostate in Europa geknackt. Der europäische Markt für intelligente Thermostate soll sich bis 2022 weiterhin wachsen und eine Marktdurchdringung von etwa 20% erreichen.

5. McMakler: Der hybride Immobiliendienstleister

© McMakler GmbH

McMakler ist ein Full-Service Immobiliendienstleister und verbindet seit 2015 modernste digitale Analyse-, Vermarktungs- und Kommunikationstechnologien mit der persönlichen Beratung seiner Kunden durch eigene Makler vor Ort. Mit diesem hybriden Geschäftsmodell hat sich McMakler zu einem Pionier der Digitalisierung in der Maklerbranche und zu einem der schnellst wachsenden Immobilienunternehmen Deutschlands entwickelt. Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Berlin, beschäftigt aktuell mehr als 570 Mitarbeiter, davon 290 eigene Makler.

Foto/Thumbnail: ©Depositphotos.com

Über den Autor

Carolin Fischer

Carolin Fischer Carolin Fischer ist Content-Managerin und Redakteurin bei onpulson.de. Sie ist spezialisiert auf die Themen "Personal", "Mittelstand" und "Karriere". Zuvor hat sie u.a. mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung in München gearbeitet.
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