5 Tipps, wie konventionelle Unternehmen die junge Zielgruppe im Internet erreichen 
Neue Kunden gewinnen

5 Tipps, wie konventionelle Unternehmen die junge Zielgruppe im Internet erreichen 

Porträtfoto von Marvin Aloys von Agentur Addicted Media
Am

Ein Großteil an Produkten wird heutzutage online angeboten und auch viele Aufträge werden digital vergeben - folglich informiert sich die Mehrheit der Kunden selbstverständlich auch im Internet über angebotene Leistungen. Wie überzeugt man aber im Internet am besten die Generation-New?

Um im Pool der Konkurrenz nicht unterzugehen, bedarf es daher einer Präsenz im Internet, die vor allem die Generation-New anspricht. Die zwischen 2000 und 2010 geborenen, heutigen Jugendlichen, unterscheiden sich in ihrem Medienverhalten deutlich von ihren Vorgängergenerationen. Sie sind technisch so versiert, dass Unternehmen gezwungen sind, auf den Zug der digitalen Medien aufzuspringen, um überhaupt mit den Wettbewerbern mithalten zu können.

Auch bei Firmenpräsentationen und Messeveranstaltungen sollte die Aufmerksamkeit gekonnt und spannend auf das eigene Unternehmen und dessen Produkte und Angebote gelenkt werden. Die transparente Öffentlichkeitsarbeit im dynamischen Zeitalter der Digitalisierung ist jedoch nicht jeder Firmas Steckenpferd. Gerade familiäre Traditionsunternehmen oder konservative Wirtschaftssparten mit dem Fokus auf dem Produkt statt der Vermarktung müssen heute stark umdenken.

Hier werden 5 Tipps zusammengefasst, mithilfe derer es deutlich einfacher wird, die Jugend in den Bann zu ziehen und vor allem die Mobile-Generation für sich zu gewinnen.

1. Up-to-date für mehr Potenzial

Kein Weg führt an den neuesten Trends vorbei. Nur auf den gerade angesagten Kanälen lassen sich die Informationen und Konzepte des eigenen Unternehmens, wirkungsvoll und flächendeckend übermitteln. Dabei muss man verstehen, was bei der Jugend aktuell gefragt ist und sich bewusst machen, dass theoretisch permanent ein neuer Trend geschaffen werden kann.

Aus diesem Grund profitieren Betriebe von einer kleinen Recherche zu Jugendtrends im Netz ungemein. Facebook und Twitter sind scheinbar ewig lebende und funktionierende Dinosaurier der digitalen Welt, allerdings zeigen die Zahlen, dass Apps wie Instagram und TikTok, vor allem bei den jüngeren Zielgruppen deutlich mehr Anklang finden.

Mittels dieser Trendrecherche kann das Upload-Material auf die Vorlieben der Rezipienten angepasst werden. Zudem lassen sich dadurch auch die Werbemaßnahmen entsprechend anpassen; statt eines langen Artikels, kann hier ein Video sehr viel effektiver sein.

2. Emotionalität für die menschliche Bindung

Die Generation-New ist bekannt für das Streben nach immateriellen Gütern. Junge Menschen setzen auf starke und tiefgründige Emotionen. Ihnen ist ihre Persönlichkeit und die individuelle Verwirklichung und Akzeptanz wichtiger, als materielle Werte und Gegenstände. Werbemaßnahmen sollten daher genau darauf ausgerichtet sein und die emotionale Botschaft dabei im Vordergrund stehen. Dabei erweist sich das Spektrum der großen Gefühle als durchaus vielfältig, weil nicht nur Liebe und Freundschaft als Basis herhalten müssen. Mitgefühl, Dankbarkeit, Verpflichtungsgefühl, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf – Hauptsache Sie verlieren Ihre Zielgruppe nicht aus dem Blick.

Abseits der reinen Produktklassifikation ermöglichen Storys mit Angestellten oder die Entwicklungschancen von Beteiligten eine ebenso wirkungsvolle Bindung. Insofern sich die Firmenpräsentation in eine Geschichte packen lassen kann, sollte man dies nutzen

3. Digitale Verbreitung für größere Konversion

Findet man kein Video im Netz, ist es auch nicht real – das könnte man als relevantes Motto für die Eigendarstellung festlegen. Es ist für die Unternehmen sehr wichtig, auf den aktuellen Plattformen und Kanälen, auf denen sich die junge Zielgruppe aufhält, präsent zu sein. Dazu gehören neben Facebook und Instagram unter anderem auch Tik Tok und YouTube. Videos schaffen oft etwas, was bloße Bilder nicht können. Sie schaffen Nähe. Ob eine Produktpräsentation, ein Einblick in das Unternehmen oder eine Mitarbeitervorstellung; verpacken Sie die Informationen zielgruppengerecht und möglichst ansprechend auf allen gängigen Kanälen.

Das Erstellen der zielgruppenspezifischen Inhalte erfordert natürlich viel Zeit, welche eingeplant werden muss. Nur durch regelmäßigen und kontinuierlichen Content wird man es schaffen, die Verbraucher abzuholen und den Fokus auf das eigene Unternehmen zu lenken. Doch bleibt man am Ball und nutzt die Medien sinnvoll, zahlt sich dies langfristig auf den Erfolg des Unternehmens aus.

4. Kreativität für das große Staunen

Das Internet ist voll von vergleichbaren Produkten. Um wirklich herauszustechen, müssen Unternehmen kreativ werden, denn gerade die jüngeren Generationen möchten überrascht werden. Neben einem ausgefallenen Design kann auch ein polarisierendes Marketing zur gewünschten Aufmerksamkeit führen. Ein Imagefilm profitiert von einer ausklügelten Licht- und Kameraführung sowie von der oben genannten emotionalisierten Story.

Doppeldeutungen, die Versinnbildlichung des Produkt-Alleinstellungsmerkmals oder ein geschickter Turnaround als Überraschung sind dabei nur drei von zahlreichen Möglichkeiten, um dies effektiv umzusetzen. Zeitaufwand und Akribie werden sich hier auf lange Sicht auszahlen. Wer einmal viral geht, bleibt in aller Munde und profitiert zumindest eine Zeit lang von öffentlicher Aufmerksamkeit, wenn nicht von zahlreichen Neukunden.

5. Authentizität für mehr Vertrauen

Vertrauen ist das A-und-O bei Verbrauchern und Kooperationspartnern. Einmal verspielt, ist es nur schwer wieder zurückzugewinnen. Ein offener Umgang mit Gefühlen, Gedanken und Emotionen ist bei den heutigen Jugendlichen gang und gäbe. Folglich verlangen sie auch offenen Umgang von anderen.  Für Unternehmen ist es daher besonders wichtig, an der eigenen Vision festzuhalten sowie stets transparent und authentisch zu sein.

Die Darstellung von Produktionsketten oder die Erklärung der Unternehmensphilosophie sind keine nebensächlichen Themen mehr. Es lohnt sich, diese Informationen ansprechend zu kommunizieren und den (potentiellen) Kunden einen Einblick in das Firmengeschehen zu gewähren. Versuchen Sie nicht anders zu sein, nur um zu gefallen und präsentieren Sie Ihre Marke, so wie sie ist.

Fazit

Die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen. Damit die Generation-New auch Teil der eigenen Unternehmenswelt wird, muss sie da abgeholt werden, wo sie steht – und dies ist nun einmal überwiegend vor dem Smartphone oder iPad. Für viele Unternehmen heißt das, aktiv umzudenken. Selbstverwirklichung, Individualismus und Authentizität sind wichtige Themen, die werbende Unternehmen unbedingt aufgreifen sollten, um ihre Zielgruppe emotional zu erreichen. Als Marke heißt es folglich: kreativ sein, weiter denken, Grenzen durchbrechen und vor allem ehrlich und authentisch bleiben.

Foto/Thumbnail: ©Depositphotos.com

Über den Autor

Porträtfoto von Marvin Aloys von Agentur Addicted Media

Marvin Aloys Marvin Aloys ist neben erfolgreichem DJ u.a. auch Produzent und Geschäftsführer seiner Agentur Addicted Media. Der gebürtige Tiroler trat mit seiner Musik schon in vielen Ländern und auf den unterschiedlichsten Events, wie beispielsweise der Fashionweek in Paris, auf. Neben seinen musikalischen Tätigkeiten arbeitet Aloys in den sozialen Medien regelmäßig mit großen Marken, wie Emporio Armani und Mercedes Benz, zusammen. Er ist ein Spezialist, wenn es um die Frage geht, was die jungen Leute von heute sehen und erleben wollen.
Zum Autorenprofil

Kommentare

Kommentar schreiben:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Erhalten Sie jeden Monat die neusten Business-Trends in ihr Postfach!
X