6 Tipps für produktives Arbeiten von Zuhause
Home-Office einrichten

6 Tipps für produktives Arbeiten von Zuhause

Porträtfoto von Christoph Marti von akustikform
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Keine Anfahrtszeiten, mehr Flexibilität und der Kühlschrank immer in Reichweite: Das Home-Office liegt voll im Trend. In Zeiten der Corona-Pandemie und zunehmenden Digitalisierung erledigen immer mehr Berufstätige ihre Arbeit von Zuhause aus. Dabei muss der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden nicht nur zweckmäßig, sondern auch gemütlich sein. Hier verraten wir Ihnen 7 hilfreiche Tipps, wie Sie Ihr persönliches Homeoffice am besten einrichten, um von Zuhause effizient zu arbeiten.

1. Raum zum Arbeiten schaffen

Für die Arbeit von Zuhause ist es wohl am wichtigsten, einen eigenen Raum dafür zu schaffen. Falls Ihnen ein eigenes Arbeitszimmer zur Verfügung steht, ist das natürlich ideal. Dieses lässt sich nämlich ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen einrichten. Noch dazu ist es möglich, jederzeit die Tür hinter sich zu schließen und Ablenkungen außen vor zu lassen.

Doch selbst wenn Sie keinen ganzen Raum haben, ist das noch lange kein Grund, warum Sie Ihren Job nicht genauso von Zuhause aus erledigen können. Durch geschicktes Einrichten schaffen Sie einen zumindest optisch abgegrenzten Raum. Deckenhohe Bücherregale, große Zimmerpflanzen oder einfach eine andere Wandfarbe sind ideal, um den Arbeitsplatz vom restlichen Wohnbereich abzutrennen.

2. Für Ruhe sorgen

Um konzentriert arbeiten zu können, müssen Sie für Ruhe sorgen. Die wohl effektivste Lösung ist es, mit einer professionellen Akustiklösung die Raumakustik zu verbessern. Besonders geeignet für ungestörtes Arbeiten im Home-Office sind Wandabsorber oder Akustikvorhänge. Beide Varianten weisen sehr hohe absorbierende Werte auf und sorgen für eine bessere Sprachverständlichkeit. Dies hilft Ihnen nicht nur dabei, fokussierter und konzentrierter zu arbeiten, sondern auch den Anforderungen an Telefon- und Videokonferenzen gerecht zu werden.

Aber auch Akustikbilder sind für das Arbeiten im Home-Office besonders geeignet. Sie reduzieren den Nachhall im Raum und schaffen somit angenehme Ruhe für mehr Produktivität. Ein positiver Nebeneffekt: Sie sind schöne Dekorationselemente, die einen wertvollen Beitrag zu Ihrer persönlichen Wohlfühlatmosphäre leisten können.

3. Richtige Beleuchtung aussuchen

Ohne ausreichendes Licht lässt es sich nicht gut arbeiten. Ganz im Gegenteil: Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen und depressive Stimmung sind häufige Folgen. Deshalb lautet hier die Faustregel: Je besser der Arbeitsplatz ausgeleuchtet ist, desto produktiver lässt es sich arbeiten.

Am meisten lohnt es sich, das Tageslicht im Home-Office bestmöglich auszunutzen. Positionieren Sie dazu Ihren Schreibtisch in einem 90° Winkel zum Fenster, damit das Licht entweder von rechts oder links einfällt. Noch besser: Sitzen Sie so, dass Sie während Ihrer Arbeit immer wieder Ihren Blick nach draußen schweifen lassen – das reduziert Stress und sorgt für willkommene Entspannung für Ihre Augen.

4. Geeignete Möbel verwenden

Falls Sie öfters im Home-Office arbeiten, sollten Sie sich – Ihrer Gesundheit zuliebe – um einen ergonomischen Arbeitsplatz bemühen. Achten Sie hier vor allem auf einen bequemen und rückenschonenden Schreibtischstuhl. Es muss nicht immer ein regelrechtes „Lederungeheuer“ zum Einsatz kommen – mittlerweile gibt es viele dekorative Sitzmöglichkeiten, die Ihre Wirbelsäule aufatmen lassen.

Auch der passende Schreibtisch – das Herzstück eines jeden Arbeitszimmers – darf im Home-Office nicht fehlen. Die Größe kommt ganz auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass Ihnen genügend Tischfläche zur Verfügung steht – Sie sollten sich nicht eingeengt fühlen. Besonders ergonomisch ist natürlich ein höhenverstellbarer Tisch, aber kein Muss.

5. Ordnung nicht vergessen

Ordnung ist das halbe Leben – vor allem im Home-Office sollten Sie darauf achten, dass Ihr Schreibtisch nicht im Papierchaos versinkt. Legen Sie sich am besten einen Schredder und einen ausreichend großen Papierkorb zu. So werfen Sie Unterlagen, die Sie nicht mehr benötigen, sofort weg. Vermeiden Sie jedoch einen überquellenden Papierkorb – dieser kann nämlich schnell Unordnung stiften und zum echten Stressfaktor werden.

Weitere Stauraummöglichkeiten wie Regale, Schubladen und praktische Boxen helfen Ihnen im Home-Office dabei, für Ordnung zu sorgen. So türmen sich z. B. Mappen und sonstige Büroutensilien nicht am Schreibtisch auf. Dadurch haben Sie immer genügend Platz und Konzentration zum Arbeiten.

6. Technische Ausrüstung zulegen

Im Büro ist die technische Ausstattung in der Regel wesentlich aufwändiger als im Home-Office. Zuhause steht meistens nur ein kleiner Laptop zur Verfügung. Wenn Sie allerdings regelmäßig in Ihren eigenen vier Wänden arbeiten, sollten Sie an der grundlegenden technischen Ausstattung nicht einsparen.

Mit einem zweiten Monitor, einer Maus und Computertastatur liegen Sie niemals falsch. Diese Ausrüstung mag vielleicht etwas kosten, doch Sie investieren hier in produktives und möglichst angenehmes Arbeiten.

Foto/Thumbnail: ©Depositphotos.com

Über den Autor

Porträtfoto von Christoph Marti von akustikform

Christoph Marti Christoph Marti ist Geschäftsführer bei der Akustikform GmbH mit Sitz in Flurlingen in der Schweiz. Das Unternehmen ist spezialisiert auf raumakustische Lösungen, sowohl ob im Büro als auch Zuhause. www.akustikform.ch
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