Liquiditätsengpässe: Diese Branchen trifft es besonders hart
Finanzielle Situation

Liquiditätsengpässe: Diese Branchen trifft es besonders hart

Carolin Fischer
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Die Corona-Krise setzt die Finanzen vieler Unternehmen in Deutschland unter Druck, wie aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts hervorgeht. „Insbesondere Hotels, Gaststätten und Reisebüros spüren das“, sagt der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. „Viele Unternehmen haben Liquiditätsengpässe, die zu mehr Pleiten führen könnten.“

Auf einer Skala der finanziellen Beeinträchtigungen (zum Beispiel Liquidität) von 1 bis 5 gaben alle Dienstleister im Schnitt 2,4 an, der Handel 2,3 und die Industrie 2,2. Der Bau dagegen lag nur bei 1,6.

Am meisten gebeutelt fühlen sich bei den Dienstleistern die Hotels, (4,3), die Gastronomie (4,2), die Reisebüros (4,1) sowie die Vermieter von beweglichen Sachen (2,9). In der Industrie klagen die Hersteller von Bekleidung (3,5) und die Getränkehersteller (3,0) am stärksten über eine schlechte Finanzlage.

Vergleichsweise entspannt ist die finanzielle Lage für die Hersteller von Glas und Keramik (1,6), für die Dienstleister der Informationstechnik (1,5), für die Hersteller von elektronischen und optischen Geräten sowie für die Chemiebranche (1,4).

Beeinträchtigung der Finanzen / Liquidität durch die Corona-Krise

Liquidität in Corona-Krise nach Branche

Foto/Thumbnail: ©istock.com/freie-kreation

Über den Autor

Carolin Fischer

Carolin Fischer Carolin Fischer ist Content-Managerin und Redakteurin bei onpulson.de. Sie ist spezialisiert auf die Themen "Personal", "Mittelstand" und "Karriere". Zuvor hat sie mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung in München gearbeitet und ist heute noch u.a. im PR-Bereich tätig.
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