Fachartikel schreiben: Hilfreiche Tipps und Tricks
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Fachartikel schreiben: Hilfreiche Tipps und Tricks

Carolin Fischer
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Wenn Sie Ihr Know-How vermarkten oder mit Ihrem Thema eine weiterführende Diskussion in Gang bringen möchten, dann sollten Sie regelmäßig Fachartikel veröffentlichen. Er wirkt wie ein Selbstläufer, denn: ein guter Fachartikel macht Ihren Namen bekannt, das heißt Sie promoten sich damit selbst. Anbei einige hilfreiche Tipps.

Schauen Sie sich schon früh um, wo Sie Ihren Beitrag veröffentlichen möchten – Online- oder in Printmedien. Wichtig ist, dass Sie sich dem Stil des Mediums einerseits anpassen, andererseits aber auch Ihr eigenen Stil mit einbringen. Viele Medien haben gewisse Richtlinien, wie maximale Länge des Textes oder im Onlinebereich die webgerechte Darstellung. Bei Onpulson sehen Richtlinien für Fachartikel beispielsweise so aus. Auf was sollten Sie noch unbedingt achten?

Kein Artikel ohne roten Faden

Wie bei einem guten Essay braucht auch ein Fachartikel einen roten Faden. Bietet das Thema die Möglichkeit, dann kann dies meist über eine bestimmte These erreicht werden. Ein Fachartikel soll nicht sämtliches Wissen über das Thema wiedergeben. Er ist vielmehr dazu da, sich als Experte zu präsentieren und aktuelle Fragen aufzuwerfen und in Teilen zu beantworten.

Daher sollte ein Untersuchungsgegenstand bzw. eine entsprechende These ausgewählt und mehrfach im Artikel aufgegriffen werden. Das erleichtert es den Lesern, bei der Sache zu bleiben und der Argumentation zu folgen. Bauen Sie auf alle Fälle auch Zwischenüberschriften, Auflistungen oder Aufzählungen ein, damit der Beitrag klar gegliedert und überschaubar ist.

Die Einleitung muss Neugierde wecken

Auch die Einleitung und der Schlussteil Ihres Fachartikels sollte besonders hervorstechen. Wer das Fachwissen hat, der wird mit der Erläuterung seiner These kaum Probleme haben – doch bei einem Fachartikel muss zunächst das Interesse und die Neugierde geweckt werden und insgesamt sollte er einen Mehrwert bieten. Daher ist eine gute Einleitung ausschlaggebend, ob Ihre Leser Ihren Beitrag auch weiterliest. Zum Beispiel können Sie mit einer Anekdote beginnen, die fesselnd ist und Lust auf Mehr macht.

Um den richtigen Eindruck zu hinterlassen, muss im Schlusswort erneut Bezug auf die Einleitung genommen werden bzw. der Schlussteil sollte ein knackiges Fazit enthalten. Viele Fachautoren formulieren im Schlussteil eine Art Aussicht auf die weitere Entwicklung mit Blick auf die Zukunft. Auch dies ist eine elegante Art seinen Fachartikel zum Ende zu führen.

Hilfe in Anspruch nehmen

Nicht jeder schreibt seine Fachartikel selbst. Denn: Neben der eigentliche Arbeit noch regelmäßig Fachartikel zu veröffentlichen, ist für viele Menschen zeitlich kaum machbar. Natürlich kann man einen Mitarbeiter oder Kollegen fragen, doch in der Regel Sie sind besser aufgehoben, wenn ein Experte Ihren Fachartikel verfasst.

Dr. Roland Franke von der Dr.Franke-Consulting GmbH, die akademisches Ghostwriting anbietet, sagt dazu: „Wir beispielsweise arbeiten in unserem Team ausschließlich mit hochqualifizierten Akademikern, die mindestens einen Universitätsabschluss mit Prädikatsexamen nachweisen können. Für jeden Auftrag setzen wir nur Mitarbeiter mit dem erforderlichen Schwerpunkt ein.“

Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass Sie Fachexperten zu Rate ziehen, die neben dem Know-How auch eine gewisse Distanz zu Ihren Texten haben. Dies hilft, Fachbeiträge so zu verfassen, dass Sie einem breiten Publikum gut verständlich gemacht werden.

Den Leser im Fokus

Ein letzter beliebter Fehler, den man lieber umgehen sollte, ist den Leser zu wenig zu fokussieren. Mit großer Begeisterung geht man an einen Fachartikel heran und denkt sich: So viel reinschreiben, wie nur möglich, um alles abzudecken. Doch so funktioniert das nicht – sie verwirren nur den Leser. Bleiben Sie bei Ihrer These und bauen Sie weiterführende Beispiele ein. Hierbei ist es wichtig, den Text zu gliedern und graphisch gut darzustellen. Denn ihr Fachartikel sollte immer nur ein kurzen Einblick in die eigene Arbeit gewähren. Was hierbei ebenfalls helfen kann, ist ein vertrauter Testleser, der schonungsloses Feedback gibt.

Nutzen Sie Tabellen oder Checklisten, um Ihre Auszüge für den Leser zugänglich zu gestalten.. Dadurch können Sie einen groben Überblick geben, ohne jedes Detail darzustellen. Auch andere graphische Element, wie passende Bilder, lockern Ihren Beitrag auf. Behalten Sie den Leser im Fokus: Ihr Fachartikel sollte so spannend geschrieben sein, dass der Leser mehr von Ihrem Werk lesen bzw. mit Ihnen in Kontakt tritt.

Lesetipp: Fachartikel, Success Story und Anwenderbericht gekonnt unterscheiden

Foto/Thumbnail: ©istockphoto/Pheelings Media

Über den Autor

Carolin Fischer

Carolin Fischer Carolin Fischer ist Content-Managerin und Redakteurin bei onpulson.de. Sie ist spezialisiert auf die Themen "Personal", "Mittelstand" und "Karriere". Zuvor hat sie mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung in München gearbeitet und ist heute noch u.a. im PR-Bereich tätig.
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