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Small Talk mit Geschäftspartnern: So finden Sie passende Gesprächsthemen

bagotaj

Halten Sie keine Monologe beim Small Talk – damit gewinnen Sie Ihrem Gegenüber keine Pluspunkte. Foto: ©bagotaj/Depositphotos.com

Die Amerikaner sind die Meister des Small Talks – doch auch in Deutschland ist Small Talk zum Einstieg in ein Gespräch unumgänglich. Was Sie hierbei wissen sollten.

1. Bereiten Sie sich auf Ihren Gesprächspartner vor

Wer ist Ihr Kunde oder Geschäftspartner, wo kommt er her, was macht er gerne? Recherchieren Sie im Internet vor dem Gespräch oder sprechen Sie mit Kollegen über Ihren Gesprächspartner. Vielleicht finden oder hören Sie einiges Informatives, was Sie später beim Small Talk einfließen lassen können.

2. Der erste Eindruck zählt

Brechen Sie das Eis, in dem Sie mit Ihrem Geschäftspartner oder Kunden sich im folgenden Small Talk sympathisch und kommunikativ darstellen. Denn: der erste Eindruck zählt, denn vor allem beim Erstgespräch ist Small Talk sehr wichtig.

3. Bestimmte Themen im Small Talk sind prädestiniert

Reden Sie über das Wetter, das Wochenende oder Hobbies. Wichtig ist, dass Sie Themen finden, die Sie beide ansprechen und zu dem auch beide etwas zu sagen haben. Parallelen verbinden und lassen einen zusammen wachsen.

4. Frauen reagieren anders als Männer

Seien Sie sich Ihres Gegenübers bewusst. Frauen sprechen weniger gern beispielsweise über technische Dinge, als es Männer tun. Bei Männern sollten Sie vorsichtig sein mit emotionalen Themen.

5. Vermeiden Sie Monologe

Reden Sie nicht ununterbrochen von sich, sondern lassen Sie auch Ihren Gegenüber sprechen. Hören Sie zu, nicken Sie und suchen Sie Blickkontakt. Es ist wichtig, dass ein Dialog zu stande kommt, bei dem Sie sich beide wiederfinden.

6. Tabuthemen sind tabu

Wählen Sie keine Tabuthemen, wie Gespräche über Politik und Religion. Diese sollten tabu sein, denn da können die Meinungen stark auseinander gehen. Außerdem polarisieren diese Themen und das ist für eine gemeinsame Gesprächsbasis eher negativ.

7. Kritisieren Sie keine Herzensthemen

Wenn Ihr Gegnüber aus einer Stadt kommt, die Sie nicht mögen, sollten Sie vorsichtig mit Ihrer Kritik sein. Ihr Gesprächspartner liebt vielleicht seine Heimat, da dort seine Wurzeln sind. Sagen Sie lieber, dass Sie in dieser Stadt beispielsweise schon Museum xy besucht und dort eine interessante Ausstellung gesehen haben. Schön fühlt sich Ihr Gesprächspartner angesprochen.

8. Small Talk wird zum Selbstläufer

Sie merken schnell: wenn der Einstieg gefunden ist, wird der Small Talk zum Selbstläufer und Sie spielen sich mit Ihrem Gesprächspartner  – wie beim Tennis – den „Gesprächsball“ gegenseitig zu und ein Thema jagt das andere.

9. Finden Sie ein positives Ende

Beenden Sie den Small Talk positiv, bevor Sie zum eigentlichen Verhandlungsgespräch übergehen. Zum Beispiel finden Sie einen Abschluss, bei dem Sie beide eine ähnliche Ansicht vertreten, denn, wie gesagt, Parallelen verbinden. Mit einem positiven Gesprächsende lässt sich leichter zum eigentlichen Geschäftlichem übergehen.


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