Karriere

Selbstständigkeit: Die Chancen und Risiken auf einen Blick

Die großen Chancen

Jeder Selbstständige dürfte seine ganz eigene Liste an Vorteilen im Kopf haben, auf der steht, wonach er strebt. Generell gibt es jedoch bei jeder Art von Selbstständigkeit und in jedem möglichen Beruf eine Reihe verschiedener günstiger Perspektiven.

Der eigene Herr sein

Da dürfte der wohl wichtigste Grund jener sein, nur sich selbst gegenüber Rechenschaft ablegen zu müssen. Letztendlich ist Selbstständigkeit der einzige Weg, beruflichen Erfolg zu haben, ohne dass einem von „weiter oben“ etwas vordiktiert wird. Getreu dem Zitat des Dichters Jean Paul. „Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur“.

Natürlich, auch der Selbstständige wird sich an Vorgaben halten müssen – von seinen hoffentlich zahlreichen Kunden. Aber, und das ist der große Unterschied, als sein eigener Chef kann man, wenn einem etwas nicht passt, auch einfach einen Auftrag ablehnen, ohne gleich ins Personalbüro zitiert zu werden.

Nur auf eigene Rechnung zu arbeiten, klingt für nicht wenige ziemlich verlockend. Doch Selbstständigkeit ist eine Medaille mit zwei Seiten. Foto: ©Gorodenkoff/Fotolia.com

Einen Beruf von Grund auf neu definieren

Für jeden Beruf gibt es gewisse eingefahrene Rituale. Und jeder, der sein eigenes Unternehmen gründen will, ist, vielleicht nur ganz tief im Inneren, auch ein kleiner Revolutionär. Denn letzten Endes ist das Eröffnen seiner eigenen Firma auch Ausdruck des Wunsches, das, was man zuvor anderswo erlebt hat, anders zu machen, in seinem Sinne.

Nicht jeder will oder muss dazu das Rad neu erfinden; den meisten genügen bereits Detailverbesserungen. Aber es geht eben auch ganz anders – denkt man beispielsweise in Richtung des Visionärs Elon Musk, der mit seiner Automarke Tesla gerade alles völlig anders angeht, was bislang für die Autobranche als in Beton gegossen galt und der dabei nicht mal davor zurückschreckt, als überdeutliches Statement eines seiner Autos per Rakete ins All zu schießen.

Natürlich: Geld

Ob mit Manteltarifvertrag oder Besoldungsgruppe. Die allermeisten arbeitenden Deutschen sind klassische „Lohnempfänger“ – ganz wertneutral. Und sofern man sich nicht gerade in einem Beruf oder einem Unternehmen befindet, das Erfolgsprämien auszahlt, wird man jeden Monatsersten die gleiche Summe auf seinem Konto vorfinden. Natürlich, das gibt Sicherheit. Aber in guten Zeiten und völlig egal, wie sehr man sich anstrengt, wird die Summe doch nicht größer.

Da haben Selbstständige die vielleicht sichtbarsten Vorteile. Denn je härter man arbeitet, je mehr Aufträge man absolviert, desto deutlicher schlägt es sich auf dem Konto nieder. Natürlich muss der Selbstständige seine Abrechnungen im Reinen halten. Aber alles, was darüber hinaus verbleibt, gehört ihm.

Anderen zeigen, dass es auch anders geht

„Andere“. Das ist ein breitgesteckter Begriff. Im Sinne dieses Artikels können dies direkte und indirekte Konkurrenten sein – aber auch Kunden und potenzielle Angestellte. Doch egal, wie man „Andere“ definiert, sie alle eint etwas: Die Möglichkeit, ihnen durch seine Arbeit als Selbstständiger zu beweisen, dass typische Verhaltensmuster, so sehr man sie vielleicht auch mit dieser Branche assoziiert, nicht immer der Fall sein müssen.

Der Handwerksmeister kann aufzeigen, dass man die ungesunde Überstundenmentalität dieser Branche auch auf andere Weise regeln kann. Der Hotelier, dass Auszubildende in diesem Metier mehr sein können, als billige Arbeitskräfte. Und der IT-Chef, dass es gerade heute nicht mehr zwingend notwendig ist, dass Angestellte, die nur am Computer sitzen, dafür allmorgendlich in die Firma kommen müssen.

Selbstständige haben die Macht, Dinge zu verändern – zum Beispiel auch in Bezug auf Mitarbeiterverantwortung. Foto: ©bernardbodo/Fotolia.com

Es gibt tausende Möglichkeiten, jede Branche ein Stückchen zu verbessern. Doch nur Selbstständige haben die Macht, es auch zu tun. Frei nach Robert Bosch: „Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne bezahle“.

Soziale Verantwortung zeigen

Und letzten Endes muss man auch immer eines vergegenwärtigen: In Deutschland gäbe es außerhalb des öffentlichen Dienstes und den Kirchen keinen einzigen Angestellten, wenn es keine Selbstständigen gäbe. Selbst die größten Arbeitgeber der Nation mit Abertausenden Angestellten wurden vielfach von maximal einer Handvoll Mutiger gegründet.

Nicht nur heute, sondern immer ist deshalb Selbstständigkeit auch soziale Verantwortung. Zuvorderst natürlich, wenn man andere in Lohn und Brot bringt – selbst wenn es sich nur um eine Halbtagskraft fürs Büro handelt. Aber schon der Einmannbetrieb übernimmt bereits Verantwortung – alleine, weil die Steuerlast recht hoch ist.

Die nicht zu leugnenden Risiken

Das erste Kapitel hat ein äußerst starkes Blatt auf den Tisch gelegt. Allerdings ist es eben auch eine Tatsache, dass Selbstständigkeit mit einer ganzen Reihe von Risiken aufwartet. Risiken, die ganz enorm sein können.

Der Chef trägt alle Last

Wer ein Auto besitzt, zahlt dafür alleine die Steuern, die Versicherung – und wenn er einen Unfall verursacht, trägt er ganz alleine den Schaden. Nicht anders sieht es in der Selbstständigkeit aus. Natürlich gehören die Gewinne einem nach Abzug der Steuern selbst. Doch wenn das Geld nicht reicht, kommt der Chef als letztes. Und dann verwundert es auch nicht, dass gescheiterte Selbstständigkeit einer der häufigsten Gründe für Zahlungsunfähigkeit ist. Krisenzeiten oder ein schwacher Start erfordern nicht selten zusätzliche Kredite, um die laufenden Kosten decken zu können.

Natürlich gibt es vorher verschiedene Möglichkeiten um eine solche Situation zu umgehen. Oft können durch eine Umschuldung unnötige Ausgaben verringert werden. Je nach Kreditvertrag unterscheidet sich das Potential, Kosten zu verringern. Und auch schon dadurch, dass die Firma mit Bedacht als „Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ beziehungsweise „Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)“ gegründet wird, lässt sich das finanzielle Risiko etwas minimieren.

Gründer werden immer mehr Überstunden haben als Ihre Beschäftigten. Foto: ©Alina/Fotolia.com

Aber: Wenn sich eine Firma trotz allem Gegensteuern auf die Insolvenz zubewegt, sind die Angestellten „nur“ arbeitslos. Der Chef hingegen steht mitunter vor einem Schuldenberg – selbst wenn es sich dabei nur um seine Einlage in die Gesellschaft handelt.

Es ist niemals Nine to Five

Es steckt schon im Begriff der Selbstständigkeit drin – selbst und ständig. Und das ist mehr als ein Gründer-Kalauer. Denn obschon einem das eigene Unternehmen theoretisch und praktisch alle Freiheiten bei der Zeiteinteilung lässt, sieht es doch in der Realität so aus, dass die allermeisten Selbstständigen wesentlich mehr Lebensstunden in ihr Unternehmen stecken, als jeder Angestellte.

Zum Teil ist es natürlich der Leidenschaft geschuldet – das Unternehmen ist das „eigene Baby“, mit dem man sich gerne beschäftigt und das sich deshalb auch oft nicht nach Arbeit im klassischen Sinn anfühlt. Der andere Teil ist jedoch Notwendigkeit. Gerade in den schwierigen ersten Jahren muss so viel gemanagt werden, dass viele Gründer selbst von 60 Wochenstunden nur träumen können.

Doch selbst wenn diese anfängliche Brandung erfolgreich durchschifft wurde, wird es für viele Chefs oft nicht weniger. Das können auftragsstarke Monate oder gar Jahre sein, die man einfach mitnehmen muss, um sich langfristig abzusichern. Es können aber auch die immer wiederkehrenden Standards sein, die Chefpräsenz erfordern und somit dafür sorgen, dass kein Arbeitstag dann endet, wenn er es für Angestellte tut.

Selbstständigkeit erfordert mehr Kompetenzen als der eigentliche Beruf

Dieser Punkt ist gefährlich, weil so viele Gründer ihn vergessen. Denn völlig gleich, in welchem Bereich man siedelt, man wird als Selbstständiger niemals ausschließlich in diesem Tätigkeitsfeld arbeiten, sondern Dinge tun, die vollkommen berufsfremd sind.

Selbstständige sollten oft Kompetenzen besitzen, die über ihre ursprüngliche Ausbildung hinaus gehen. Foto: ©audy_indy/Fotolia.com

Da muss der Dachdeckermeister natürlich Buchhaltung beherrschen, muss der Architekt sein eigener IT-Techniker sein, muss der Bäcker die Tricks der Kreditverhandlungen kennen. Umgehen lässt sich alles Berufsfremde nur durch Geld – entweder per Vergabe dieser Arbeiten an Externe oder Einstellen eigener Leute. Und häufig genug nehmen diese Aufgaben mehr Raum ein als der eigentliche Beruf.

Wenn der Boss krankt, krankt die Firma

Selbstständige haben es schwer. Nicht nur, weil sie beispielsweise Kredite nur unter erschwerten Bedingungen bekommen und eine Menge Gesetze beachten müssen. Sondern auch, weil Krankheiten ein Problem sind.

Der normale Angestellte geht im Krankheitsfall zum Arzt, lässt sich krankschreiben und hat danach Anspruch auf sechs Wochen Lohnfortzahlung. Schon das belastet seinen Arbeitgeber naturgemäß. Doch auch der Chef selbst hat das Risiko zu erkranken.

In vielen Fällen muss er sich schon privat krankenversichern – nur in Ausnahmen ist es möglich, in der GKV (Gesetzlichen Krankenversicherung) zu verbleiben. Und egal wie er versichert ist, ist der Selbstständige krank und hat keine Angestellten, steht der Betrieb still. Die GKV zahlt erst ab dem 43. Krankheitstag. Und viele PKV (Private Krankenversicherungen) wollen Nachweise darüber, dass der Versicherte überhaupt arbeitsunfähig ist. Zu der Tatsache, dass der kranke Selbstständige keine Einnahmen generieren kann, kommt noch hinzu, dass er sich längere Zeit aus eigener Tasche versorgen muss.

Verantwortung ist eine schwere Bürde

Jedes Schiff hat einen Kapitän, auf dessen Schultern die Bürde der Befehlsgewalt liegt. Und ebenso sieht es in der Selbstständigkeit aus: Der Chef befiehlt und trägt die Verantwortung für alles, was sich daraus ergibt – selbst wenn andere Fehler verursachen.

Nun muss man keine Szenarien von verunfallten Angestellten skizzieren. Es reicht auch schon zu bedenken, dass der Chef tagtäglich Entscheidungen über Wohl und Wehe des Unternehmens und seines Teams fällen muss. Und diese Verantwortung, letzten Endes immer derjenige zu sein, der Ja oder Nein sagen muss, ist für nicht wenige zu viel. Schaut man in Selbstständigen-Foren im Netz, tritt diese Last überdeutlich zutage.

Welche Faktoren einem die Entscheidung erleichtern

Sowohl die positiven Argumente wiegen schwer, wie es die negativen tun. Allerdings gibt es einen Weg, zumindest gewisse Punkte mehr oder weniger stark zu gewichten – indem man folgende Aufgaben für sich abarbeitet.

Der große Blick über den Tellerrand

Der erste Job ist es dabei, einen großen Blick über den Tellerrand zu werfen. Das heißt praktisch die Scheuklappen abzuwerfen und nicht nur auf die Idee der Selbstständigkeit als Auflistung von Positiva zu blicken.

Doch der Blick muss noch viel weiter gehen. Er umfasst die eigene Lebenssituation ebenso, wie er bedingt, sich mit absolut allen Realitäten, sowohl Selbstständigkeit im Allgemeinen wie dem Berufsfeld im Speziellen, auseinanderzusetzen. Gerade daran hapert es allzu häufig.

Viele Gründer in Spe denken mögliche Situationen nicht bis zum Ende durch. Ein guter Businessplan enthält nicht nur Zahlen, sondern eben auch Antworten darauf, wie man mit der Verantwortung umgeht, der Arbeitszeit – und natürlich auch, wie man das Problem bewältigen will, dass man in der Selbstständigkeit mit enorm vielen Dingen konfrontiert werden wird, die man in seinem bisherigen Leben niemals tun musste (Stichwort Architekt als IT-Techniker).

Wartet die Welt wirklich auf meine Idee?

Nicht jeder Gründer stößt in unentdeckte Welten vor. Im Gegenteil, die allermeisten suchen sich eine Nische in einer mehr oder weniger starken Branche. Dagegen ist primär nichts einzuwenden, Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft. Aber immer sollte die Frage im Raum stehen, wie gefährlich einem die Konkurrenz hier werden kann.

Wer etwa irgendwo im Brandenburgischen einen Klempnerbetrieb eröffnet, wird mit etwas Glück der einzige in dutzenden Kilometern Umkreis sein. Wer den gleichen Betrieb hingegen in Hamburg aufziehen will, muss sich auf engstem Raum gegen unzählige Konkurrenzbetriebe durchsetzen.

Doch selbst wer mit seiner Geschäftsidee in gänzlich unentdeckte Weiten vorstoßen will, sollte sich sehr kritisch selbst fragen: „Braucht das wirklich jemand?“ Selbst Geldgeber sind hier oft übermäßig voreilig und die Geschichte ist voll von eigentlich tollen Erfindungen, die jedoch kolossal scheiterten.

Was ist mit dem Kapital?

Startkapital ist neben einer guten Idee der zentrale Punkt, auf dem jedes Unternehmen aufbaut. Und natürlich muss das Finanzielle bis ins Detail durchgeplant sein. Nicht nur die Finanzierung der Gründung an und für sich. Sondern auch eine äußerst nüchterne Kostenkalkulation, die auch Rückschläge berücksichtigt.

Doch Kapital ist nicht nur das, was man sich von der Bank leiht, um seine Firma an den Start zu bringen. Es sind auch die Einnahmen, die Miete, die Ausrüstung – und letztlich auch das Geld, das man „für später“ zurücklegen möchte und muss.

Und der größte Fehler, den man dabei begehen kann, wäre es, auch nur an einem einzigen Punkt zu sagen „das wird sich im Betrieb schon zeigen“. Planlosigkeit, selbst bei harmlos wirkenden Dingen, ist ein möglicher Faktor, der zum Scheitern führen kann.

Wer unterstützt mich wirklich?

Viele Gründer in Spe glauben, dass die Rückendeckung der Bank alles wäre, was sie an Support benötigten. Eine verständliche Cowboy-Mentalität, jedoch auch mit klassischer Cowboy-Einsamkeit versehen. Fakt ist, gerade Selbstständigkeit stellt oft eine große Gefahr für zwischenmenschliche Beziehungen dar. Sowohl der romantischen wie freundschaftlichen Art.

Es ist nicht nur die Zeit, die man in sein Unternehmen stecken wird. Auch die Tatsache, dass dessen Wohlergehen naturgemäß auch einen großen Teil der Freizeit einnehmen wird, spielt eine Rolle. Wessen Betrieb gerade in der Anbahnung eines wichtigen Deals steckt, der kann nach Feierabend nicht einfach „nicht“ daran denken. Und jeder Selbstständige wird es bestätigen können: Selbst im Urlaub auf der anderen Seite der Erdkugel vergeht kein Tag, ohne dass man sich fragt „ob zuhause alles klappt?“.

Selbstständige sollten eine Beziehung haben, bei der Überstunden und Mehrarbeit akzeptiert wird – ansonsten wird es schwierig. Foto: ©zinkevych/Fotolia.com

Das alles braucht starke Unterstützung. Es braucht einen Beziehungspartner, der nicht allabendlich nörgelt, weil es doch schon wieder „etwas später“ wurde. Es braucht Freunde, die sich nicht immer mehr zurückziehen, weil man keine Zeit hat, um sich mit ihnen die Nächte um die Ohren zu schlagen.

Und natürlich braucht es auch ein gewisses Netzwerk an Menschen, die einem unbürokratisch dort weiterhelfen, wo man eigentlich externe Firmen beauftragen müsste. Nur ein echter Freund gibt Feierabende und Wochenenden auf, um seinem gründenden Kumpel unentgeltlich die Elektrik im Büro zu machen.

Gibt es einen Plan B?

Dieser finale Punkt steht eigentlich konträr zu einem der wichtigsten Grundsätze der Selbstständigkeit: Wer erfolgreich sein eigener Chef sein möchte, muss einen echten Killerinstinkt haben. Einen „Will to win“, koste es was es wolle. Scheitern ist keine Option.

So viel zur Theorie – einer sehr guten Theorie übrigens, die so auch in der Praxis uneingeschränkt Gültigkeit besitzt. Allerdings mit einem kleinen Aber: Jeder Selbstständige sollte für alles, was ihm auf seinem Weg widerfahren kann, einen Plan B und besser noch C in der Jackentasche haben. Das kann sich auf ganz alltägliche Dinge beschränken wie etwa, was passiert, wenn man die gewünschten Räumlichkeiten doch nicht anmieten kann.

Doch es sollte sich auch auf veritable Katastrophen erstrecken: Was tun, wenn schwache Phasen kommen? Was tun, wenn man doch nicht alles alleine tun kann, so wie man es eigentlich geplant hätte? Ja, und auch, was tun, wenn das Unternehmen scheitert und man auf eine Insolvenz zusteuert? Denn auch das ist ein Selbstständigen-Risiko: Nach vier Jahren der Selbstständigkeit sind sämtliche vorherigen Ansprüche für Arbeitslosengeld I verfallen. Und obgleich natürlich Arbeitslosengeld II auch (ehemals) Selbstständigen zur Verfügung steht, herrscht jedoch oft das Problem vor, dass diese ob ihrer Rücklagen dafür nicht infrage kommen. Und wenn eine GmbH scheitert und „nur“ die Einlage weg ist, ist dieses Risiko vergleichsweise hoch.

Zusammenfassung und Fazit

Selbstständigkeit ist nichts für Zauderer. Es ist ein Job, der wie vielleicht kein Zweiter echte Macher benötigt – fähige Köpfe noch dazu, die zwar das Risiko akzeptieren, aber es nicht nur deshalb scheuen, weil es existiert. Nicht jeder ist für die Selbstständigkeit gemacht. Das ist auch nicht schlimm. Wirklich schlimm ist es nur, alle Voraussetzungen zu haben und sich dennoch das Glück vorzuenthalten, das es einem bereitet, jeden Morgen aufs Neue für „seins“ arbeiten zu gehen.


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