Studie

Bedarf an Digital-Kenntnissen steigt auch in nicht-technischen Berufen

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Der Bedarf an versiertem Personal steigt – doch Recruiter zeigen sich optimistisch. Foto: ©garagestock/Depositphotos.com

Zwei Drittel der Personaler geben sich trotzdem zuversichtlich, offene Stellen mit digitalen Anforderungen füllen zu können. Das ergab eine aktuelle Umfrage des weltweit größten Business-Netzwerks LinkedIn unter 600 deutschen Personalern. Des Weiteren nennt die Umfrage Hürden für erfolgreiche Stellenbesetzungen.

„Fast zwei Drittel der Unternehmen planen digitales Wissen auch Top-Down zu implementieren“, kommentiert Barbara Wittmann, Senior Director Talent Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn DACH. „Sie suchen nach digital versierten Kandidaten für die Leitung von Geschäftsbereichen. Gleichzeitig zeigt unsere Umfrage, dass es einigen Personalverantwortlichen nicht leichtfällt, die benötigten digitalen Profile konkret zu spezifizieren.“

Diese Branchen tun sich schwer

Die Mehrheit der Personaler (62%) sprechen von deutlich wachsenden Einstellungsraten im ersten Quartal 2018. Als Gründe gelten vor allem die gute Wirtschaftslage (53%) sowie eine steigende Zahl von Stellen mit digitalen Profilen (44%). Während sich etwa zwei Drittel der Personaler zuversichtlich geben, die Stellen besetzen zu können, hält ein knappes Drittel (31%) die Suche nach digitaler Kompetenz für „schwierig“ oder „sehr schwierig“. Branchen, in denen sich die Besetzung am schwierigsten gestaltet:

  • Software und IT (36%)
  • Automotive (26%)
  • Juristen (26%)
  • Öffentliche Verwaltung (26%)
  • Bildung (24%)
  • Nonprofit (24%)
  • Marketing und Kommunikation (23%)
  • Healthcare (22%)
  • Recruiter (22%)
  • Logistik (22%)

Hürden für eine erfolgreiche Besetzung

Als größte Hürden für eine erfolgreiche Besetzung der ausgeschriebenen Digitalstellen nennen ein Drittel der Personaler einen Mangel an geeigneten Kandidaten. Ein knappes weiteres Drittel führt die Konkurrenz durch internationale Unternehmen an, 29 Prozent sagen, dass sie es schwer fänden, die nötigen Skill-Profile konkret zu beschreiben und 28 Prozent sind sich nicht sicher, ob sie wettbewerbsfähige Gehälter anbieten. Auch eine mangelnde Umzugsbereitschaft von Kandidaten innerhalb Deutschlands wird angeführt (28%).


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