Karriere

9 hilfreiche Tipps, wie Sie Ihren Traumjob bekommen

Von Onpulson Redaktion
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"Es ist egal, was du bist, Hauptsache ist, es macht dich glücklich" - diese Zeilen sang Farin Urlaub, bekannt geworden als Mitglied der Ärzte. Was Ihnen Spaß macht und was Ihre beruflichen Ziele sind, das sollten Sie selbst für sich am besten beantworten können. Vielleicht sind Sie noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem Sie im Beruf jeden Tag das machen, was Ihnen am besten gefällt - doch das heißt nicht, dass dieses Ziel unerreichbar ist. Neun Tipps, wie Sie mit einem langen Atem und Durchhaltevermögen zu Ihren Wunschberuf kommen.

1. Visualisierung

Visualisierung ist ein Begriff, der beim Erreichen von Zielen immer wieder aufkommt. Tatsächlich ist die Vorstellungskraft ein wichtiges Hilfsmittel, wenn Sie Ihren Traumjob erreichen wollen. Doch kann man sich diesen einfach herbeiträumen? Nicht ganz. Die Theorie ist, dass das Bild vom Erfolg, das Sie sich ausgemalt haben, im Unterbewusstsein gespeichert wird und von dort aus als Motivator wirkt – denn das Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen Realität und Fantasie.

2. Vorbilder

Suchen Sie sich Vorbilder in Ihrem Umfeld. Gehen Sie auf Bekannte zu, die in Ihrem Wunschberuf arbeiten, und bitten Sie sie um ein Gespräch – laden Sie sie als Dankeschön beispielsweise auf einen Kaffee ein. Die wichtigste Frage, die Sie ihnen stellen können, lautet dabei: Wie ist die Person dahin gekommen, wo Sie nun auch hinwollen? Meetups in Ihrer Region sind eine weitere gute Möglichkeit, um zu netzwerken und Personen auf den Zahn zu fühlen, die in Ihrem Wunschberuf arbeiten.

3. Biografien und Literatur

Da Sie mit prominenten Vertretern Ihres Wunschberufs normalerweise kein persönliches Gespräch führen können, haben Sie eine andere Option: Lesen Sie Biografien von Personen, die Ihren Traumjob erreicht haben, um mehr über ihren Werdegang zu erfahren. Dazu kaufen oder leihen Sie sich Bücher, in denen Sie alles über Ihren Traumberuf und den Weg dorthin erfahren.

4. Meilensteine

Aufgrund Ihrer Lektüre wissen Sie nun genau, wo Sie hinwollen und welche Schritte dort hinführen. Doch Visualisierung und Entschlossenheit reichen nicht, um selber Fortschritte zu machen. Stattdessen müssen Sie Ihren Weg zum Traumjob so genau wie möglich planen, und zwar mit Zwischenzielen und Meilensteinen, für die Sie sich jeweils realistische Deadlines setzen. Ein Tipp: Wir überschätzen oft, was wir alles innerhalb von einem Jahr erreichen können. Dafür unterschätzen wir aber, was sich im längeren, doch immer noch überschaubaren Zeitraum von drei Jahren bewerkstelligen lässt. Planen Sie also realistische Zeiträume und stellen Sie Zwischenziele auf, die kleine Schritte zu Ihrem Gesamtziel darstellen.

5. Fortbildung

Sie haben Ihre nächsten Schritte geplant, nun geht es an die Umsetzung. Da Sie Ihren Traumjob noch nicht haben, liegt die Vermutung nahe, dass noch einige Schritte in Ihrer professionellen Entwicklung fehlen, um ihn zu erreichen. Machen Sie daher sich daran, sich aktiv fortzubilden, etwa in Onlinekursen oder an der Volkshochschule. Wenn Sie derzeit in Vollzeit arbeiten, haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, Fortbildungen an den Wochenenden zu besuchen. Eine andere Option ist es, Bildungsurlaub zu beantragen, wenn die Fortbildung Ihrer Wünsche in Ihrem Bundesland dafür geeignet ist. Plattformen wie Coursera und Udacity bieten Onlinekurse von Universitäten teils kostenlos an. Wer erfolgreich einen Kurs abschließt, kann optional ein Zertifikat erwerben. Kostenlose Programmierkurse gibt es zudem auf Plattformen wie Code Academy.

6. Täglicher Fokus

Täglich kommen Sie Ihrem Ziel ein kleines Stück näher. Für die Fokussierung hilft manchen ein morgendliches Ritual, beispielsweise die Ziehung eines Tageshoroskops bei Questico oder eine kurze Meditation. Sportliche Aktivitäten sind ein weiteres Ritual, das zu Ihrem Erfolg beiträgt. Es muss nicht gleich das HIIT-Workout sein: Wem dies zu anstrengend ist, der schaut sich das Ritual des täglichen Spazierengehens von erfolgreichen Köpfen wie Charles Dickens und Tschaikowsky ab.

7. Pausen statt Frust

Wer ohne Pause arbeitet, erreicht nicht schneller das Ziel, wohl aber einen Zustand der Erschöpfung. Verbissener Aktionismus ist also nicht der richtige Weg. Bekanntermaßen fördern Pausen und Auszeiten nicht nur das Wohlergehen, sondern auch die Kreativität, die es braucht, um erfolgreich zu sein und sinnvolle Lösungen für Probleme zu finden, die sich Ihnen auf Ihrem Weg zum Traumjob in den Weg stellen. Fügen Sie Pausen und Auszeiten daher von vornherein sowohl in Ihren Tagesablauf als auch in Ihren Gesamtplan ein.

8. Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Vorbereitung ist alles: Das gilt für Geschäftstermine, Verhandlungen, Vorstellungsgespräche und Netzwerk-Gelegenheiten. Wenn Sie perfekt vorbereitet sind, werden Sie in guter Erinnerung bleiben, da es zeigt, dass Sie wertschätzend mit der Zeit Ihrer Mitmenschen umgehen, die sich bereit erklären, Ihnen auf Ihrem Weg zu helfen – sei es durch eine Zusammenarbeit oder einen guten Rat.

9. Rückschläge nicht persönlich nehmen

Scheitern gehört dazu. Die US-Psychologin Barbara Frederickson empfiehlt, die ganze Bandbreite an Emotionen zuzulassen, anstatt unerwünschte Gefühle zu unterdrücken oder zu überspielen. Wer das schafft, kommt viel besser mit Enttäuschungen zurecht. „Noch während diese Menschen traurig über etwas sind, fangen sie schon an, dankbar dafür für das Erlebte zu sein“, erklärt Frederickson. In Bezug auf Absagen empfiehlt der Blogger Pattakos wiederum, sich ins Gedächtnis zu rufen, dass diese nicht persönlich gemeint sind: „Man muss sich bewusst machen, dass jeder in einer anderen Welt lebt und dass man manchmal abgelehnt wird, ganz egal, was man sagt oder tut.“ Wer zu große Angst vorm Scheitern hat, vermeidet wichtige Schritte auf dem eigenen Weg. Wer lernt, mit Rückschlägen produktiv umzugehen, wird dagegen mit persönlichem und beruflichem Wachstum belohnt.

Foto/Thumbnail: Flickr Boys Will Be Boys Zach Dischner CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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