Pavel Potapov
E-Business

Wie wirkt sich die Digitalisierung auf mittelständische Unternehmen aus?

Von Maxim Bedrov
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Wie wirkt sich die Digitalisierung auf den Mittelstand und auf bestimmte Arbeitsprozesse aus? Welche zukünftigen Veränderungen erwarten Sie? Keiner weiß, wie genau die Industrie 4.0 aussehen wird. Die größte Frage ist eher, wie man sich darauf vorbereitet. Die Antwort darauf ist simpler, als gedacht.

Welche Berufe wird es vermutlich nicht mehr geben?

Wahrscheinlich wird es bestimmte Berufe in der Zukunft nicht mehr geben. Laut einer aktuellen Studie der OECD werden rund 14% der Jobs der Automatisierung zum Opfer fallen. Dazu werden vor allem diejenigen Berufe zählen, in denen einfache und monotone Arbeiten verrichtet werden, wie Fließbandarbeiten oder Waren in Kartons zu packen. Amazon hat heute schon voll automatisierte Warenlager, die mit künstlicher Intelligenz betrieben werden. Auch Berufe, wie Kassierer in Supermärkten könnten im Zuge der Digitalisierung in Zukunft automatisiert werden. Hier macht es Amazon mit seinen Amazon- Go-Stores vor.

Welche Berufe weiterhin Bestand haben werden

Berufe, die hingegen ein hohes Maß an Kreativität benötigen oder Berufe, in denen eine individuelle und persönliche Beratung im Mittelpunkt steht, werden wahrscheinlich so schnell nicht von Robotern mit künstlicher Intelligenz ersetzt werden. Auch der Beruf des Vertrieblers, der mit rhetorischer Finesse emotional überzeugt, wird sich noch länger halten.

Tipp, um mit der Digitalisierung als Unternehmer Schritt zu halten

Die Digitalisierung ist so schnell, dass alle versuchen sollten, mit ihr mitzuhalten. Deswegen sollten Sie sich neue Fähigkeiten und Fertigkeiten aneignen. Big Data, Internet der Dinge, Industrie 4.0 und Künstliche Intelligenz, das sind alles Begriffe, die in Zukunft noch mehr in den Alltag der Menschen rücken werden. Zu wissen, was es mit diesen Begriffen auf sich hat und was sie bedeuten, ist der erste Schritt, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Gleichzeitig erlebt man oft, dass ältere Unternehmer merken, dass deren Kinder ihnen im Umgang mit gewissen technischen Medien überlegen sind.

Um die Flut an Herausforderungen an neuem Wissen und technologischem Wandel zu bewältigen, bietet es sich an, sich Spezialisten zu suchen, die das Thema Digitalisierung mit all seinen Facetten beherrschen. Man muss nicht selbst zum IT- und Digitalisierungsexperten werden, um mit den neuen technologischen Entwicklungen Schritt halten zu können. Was das Thema Digitalisierung angeht, kann ich allen Unternehmen empfehlen, sich Spezialisten zu suchen, ein Team aufzubauen oder einen strategischen Berater zu engagieren.

Konsequenzen und Chancen

Es ist enorm wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, denn wo sind heute die meisten Kaufinteressenten unterwegs? Im Internet! Wenn Sie nicht im Internet optimal in ihrem Bereich positioniert sind, dann wird Sie kein potentieller Kunde mehr finden können. Dies bedeutet im Umkehrschluss, Sie machen keinen Umsatz und Ihr Geschäft wird bankrott gehen. Beschäftigen Sie sich jedoch frühzeitig mit dem Thema Digitalisierung, können Sie dieses Worst-Case-Szenario vermeiden und sich online so darstellen, dass Sie ihre Zielgruppe optimal ansprechen können.

Fazit

Die Digitalisierung ist natürlich sehr individuell von Branche zu Branche. Man muss wissen, was kommt, und sich die richtigen Fragen stellen: Was bedeutet das an konkreten Maßnahmen für mich und mein Unternehmen? Welche konkrete Timeline ist zu setzen? welche Ressourcen sind notwendig? Alle diese und noch mehr Fragen sollten elementar für Sie sein.

Das Wichtigste jedoch ist, dass Sie sich als Unternehmer heute mit der Thematik auseinandersetzen und sich kontinuierlich mit ihr beschäftigen. Viele Geschäfte mussten schon ihre Türen schließen, weil sie sich zu spät mit zukunftsweisenden Technologien und Entwicklungen beschäftigt haben.

Foto/Thumbnail: ©Pavel Potapov/Depositphotos.com

Über den Autor

Maxim Bedrov Maxim Bederov ist Unternehmer, Finanz-Experte, Bergsteiger, Kampfsportler und Vater. Er hat durch seine Beharrlichkeit und Willensstärke stets nach dem Besten gestrebt. Mit über zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Finanzdienstleistung, Digitalisierung und IT gründete er im Jahr 2018 einen der ersten Publikumsfonds mit digitalen Assets. Er setzt sich aktiv für die finanzielle Legalisierung und Regulierung von Kryptowährungen ein.
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