molka
Employer Branding

Hunde im Büro sorgen für mehr Engagement und Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber

Von Onpulson Redaktion
Am

In Zeiten des Fachkräftemangels stellt eine hundefreundliche Unternehmenskultur einen wichtigen Faktor für die Gewinnung und Bindung qualifizierter Mitarbeiter dar. Eine aktuelle, von PURINA unterstützte Studie hat ergeben: Hunde im Büro sorgen nachweislich für eine entspanntere Atmosphäre und mehr Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

So ist die Zufriedenheit von Arbeitnehmern, die ihren Hund regelmäßig mit zur Arbeit nehmen, um 22 Prozent höher als bei denen, die dies nur selten oder nie dürfen. Darüber hinaus bewerteten Personen, die ihren Hund regelmäßig mitnehmen dürfen, ihre Lebensqualität deutlich positiver als Arbeitnehmer, die ihre Vierbeiner nur manchmal oder nie im Büro an ihrer Seite haben.

Die gute Nachricht für alle Chefs: Das Arbeitsengagement steigt in dieser Gruppe überdurchschnittlich an, außerdem liegt der Wert für die Identifikation mit dem Arbeitgeber um mehr als ein Drittel höher. Und: Die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber ist ebenfalls signifikant höher – so haben Angestellte, die ihren Hund häufiger mit ins Büro nehmen dürfen, wesentlich weniger Ambitionen, ihren Job zu wechseln und stellen damit deutlich treuere Arbeitnehmer dar. In Anbetracht der Tatsache, dass die Kosten für einen Personalwechsel Schätzungen zufolge bei 40.000 bis 100.000 Euro liegen, stellt dies einen erheblichen Vorteil für Unternehmen dar.

New work: Feelgood-Manager auf vier Pfoten liegen voll im Trend

Grundsätzlich gilt: Immer mehr Deutsche wünschen sich Hunde im Büro! In einer Befragung im Jahr 2012 waren es noch 29 Prozent der Hundehalter, die ihren vierbeinigen Freund gerne mit zur Arbeit nehmen wollten6 – 2017 hatte sich diese Zahl bereits mehr als verdoppelt. Insgesamt würde die klare Mehrheit der Hundehalter (70 Prozent) ihren Vierbeiner gern regelmäßig mit zum Job nehmen, wenn es der Arbeitgeber erlauben würde.

Mehr als ein Drittel der Befragten würde dafür sogar einen Jobwechsel vornehmen. Und fast jeder Zweite wäre dabei sogar bereit, auf mehr Gehalt zu verzichten, wenn er seinen Hund mit ins Büro bringen könnte! „In den letzten Jahren hat sich das Thema Vierbeiner am Arbeitsplatz zu einem echten Trend entwickelt. Bei der Jobwahl stellt es inzwischen einen extrem wichtigen Faktor dar, wenn Hunde in Firmen willkommen sind“, berichtet Sandra Grimm, HR Direktorin PURINA Deutschland. Bei PURINA, einem der führenden Hersteller von Tiernahrung weltweit, sind Hunde am Arbeitsplatz schon seit 2009 willkommen. „Wir merken täglich selbst, welche positiven Effekte die Hunde auf unser Berufsleben ausüben. Sie stärken den Teamspirit, fördern die sozialen Kontakte, erden uns in stressigeren Momenten und halten uns in den Pausen aktiv. Wir können uns einen Arbeitsalltag ohne unsere Vierbeiner gar nicht mehr vorstellen.

Darüber hinaus sehen wir, dass wir im „War for talents“ mit dieser Einstellung deutlich punkten können. Viele Bewerber haben sich für uns entschieden, weil wir ihnen die Möglichkeit geben, ihren Hund mit ins Büro zu bringen”, so Sandra Grimm. Um noch mehr Firmen dabei zu unterstützen, Vierbeiner willkommen zu heißen, hat PURINA die Pets at Work Alliance gegründet. Dieser gehören inzwischen in Deutschland über 40 Firmen an.

Weitere Tipps, Informationen und Checklisten, wie Sie Ihr Unternehmen hundefreundlich gestalten, finden Sie unter www.purina.de/pins/pets-at-work.

Quellen: Studie „Taking Dogs into Office”, Hall, S.S. & Mills, D.S. (2019) sowie PURINA Trendumfrage 2017

Foto/Thumbnail: ©molka/Depositphotos.com

Kommentare

  1. von Jörg Eckstädt am 26.07.2019 | 21:51

    …Hunde, nicht schlecht… bei uns sind Kinder ebenso willkommen …

Kommentar schreiben:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.