Wie Sie als IT-Freelancer so richtig gut verdienen
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Wie Sie als IT-Freelancer so richtig gut verdienen

Von Thomas Maas
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Berufliche Selbstverwirklichung ist für viele Beschäftigte ein großes Lebensziel, jedoch weilen die meisten Menschen noch immer im sicheren Hafen der Festanstellung: Sie dagegen, als Freelancer, haben schon einen großen Schritt in Richtung berufliche Erfüllung gemacht. Zudem kommt mit der Selbstständigkeit nicht nur Flexibilität, sondern auch die Aussicht auf lukrative Verdienste in der IT-Branche.

Laut dem Freelancer-Kompass 2019 haben 31 Prozent aller Selbstständigen ein monatliches Nettoeinkommen von knapp 7.000 Euro, Tendenz steigend. Wie Sie bald sogar sechsstellig verdienen könnten, zeigen Ihnen diese vier hilfreichen Tipps.

Tipp 1: Trauen Sie sich ins Scheinwerferlicht – Spielen Sie eine Hauptrolle

Eine Grundvoraussetzung für ein attraktives Monatseinkommen ist die Position, die Sie in einem Unternehmen innehaben. Freiberufler, die einer Beschäftigung als Berater nachgehen, verdienen im Durchschnitt 6.700 Euro netto. Der zu erwartende Monatsverdienst steigt, sobald Sie eine Führungsrolle übernehmen. So können Sie als Projektleiter schon circa 7.050 Euro im Monat verdienen. Um allerdings die obersten Stufen der Einkommensleiter zu erklimmen, sollten Sie am besten als Manager arbeiten. Denn hier sind Ihnen durchschnittlich 7.900 Euro monatlich sicher.

Tipp 2: Lernen Sie nie aus – Sammeln Sie Erfahrung

Auf dem Weg zum Top-Einkommen sollten Sie Ausdauer sowie eine gute Bildung mitbringen. Sie werden belohnt, wenn Sie sich möglichst viel Wissen während Ihrer Laufbahn aneignen, bevor Sie sich in das Leben als freier Mitarbeiter stürzen. Der durchschnittliche Freelancer hat bereits über 15 Jahre Erfahrung als angestellter Arbeitnehmer gesammelt, bevor er oder sie sich in die Selbstständigkeit begibt. Auch eine gute Bildung zahlt sich – wie so oft – aus, denn neun von zehn Freelancern haben einen Abschluss von einer Universität oder Hochschule in der Tasche.

Tipp 3: Seien Sie mutig – Begreifen Sie den Fachkräftemangel als Chance

Wie bereits eine Studie des Institut der deutschen Wirtschaft aufzeigt, herrscht in Deutschland ein Mangel an Fachkräften und das führt zu einer Wachstumsbremse – nutzen Sie diese Notsituation für sich! Händeringend wird Personal in der Beratung, im Management, in der IT und im Ingenieurswesen gesucht. Um qualifizierte Mitarbeiter anzuziehen, locken Unternehmen in diesen Bereichen mit Spitzen-Verdiensten. Besonders lukrativ sind hier IT und andere technische Berufe. Bereits in den vergangenen Jahren freuten sich Freelancer über eine Steigerung der Stundensätze und auch in der Zukunft rechnen sie mit hohen Honoraren. Dank der Digitalisierung werden die Einkünfte weiter ansteigen und IT-Profis können sich weiterhin einer starken Verhandlungsposition sicher sein.

Tipp 4: Think big – Schauen Sie sich bei großen Unternehmen um

Auch wenn die Arbeit in einem kleinen Team vielen Freelancern organisatorische Hürden nimmt, kann ein Wechsel ins Großraumbüro für eine große Einkommenssteigerung sorgen. Arbeiten Sie in kleineren Betrieben mit unter 1.000 Mitarbeitern, werden Sie mit durchschnittlich 5.760 Euro monatlich entlohnt. Wenn Sie Ihren Kontostand merklich aufbessern wollen, lohnt sich eine Beschäftigung in einer Firma mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Hier können Sie sich über 7.420 Euro freuen.

100.000 Euro machen nicht immer glücklich – Work-Life-Balance schon!

Neben all diesen Tipps, die Ihre Einkünfte in die Höhe treiben können, zählen jedoch vor allem die fundamentalen Tugenden eines erfolgreichen Selbstständigen. Ein ausgeprägtes Verständnis für Strategie, ein großer Wissensschatz sowie eine Menge Fleiß sind Grundvoraussetzungen für ein hohes, vielleicht sogar sechsstelliges Einkommen. Aber auch wenn ein attraktiver Monatsverdienst Ihr Leben erheblich erleichtert, sollten Sie nicht aus den Augen verlieren, dass eine ausgewogene Work-Life Balance Ihr Leben wirklich erfüllen.

Der Freelancer-Kompass hebt deutlich hervor, dass Freelancer besonders die freie Zeiteinteilung als einen großen Vorteil der Selbstständigkeit schätzen. Dass Sie Ihre Tätigkeiten nicht zu sehr nach Ihrem Verdienst ausrichten sollten, wird anhand einer Studie der Wissenschaftler Daniel Kahneman und Angus Deaton hinsichtlich des „abnehmenden Grenznutzens“ deutlich.

Die meisten Selbstständigen sind mit einem Bruttojahresverdienst von 60.000 Euro vollkommen zufrieden. Ein Honorar dieser Höhe oft reicht, um die meisten finanziellen Bedürfnisse abzudecken. Nutzen Sie Ihre Freiheiten und Flexibilität als Selbstständiger, um eine für Sie passende und zufriedenstellende Work-Life-Balance zu schaffen, statt ständig auf das nächsthöhere Einkommen zu schielen.

Über den Autor

Thomas Maas

Thomas Maas Thomas Maas ist CEO bei freelancermap. Er setzt sich dafür ein, dass Freelancer, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen für die Arbeit an Projekten über die Plattform zusammenfinden können. Davor war er bei Immowelt unter anderem im Produktmanagement tätig. Seinen beruflichen Werdegang begann Thomas Maas mit einer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann. Danach studierte er Wirtschaftsinformatik an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. freelancermap.de
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