Sensorisches Marketing führt am POS zu einem Umsatzplus von 10 Prozent
Studien-Ergebnisse

Sensorisches Marketing führt am POS zu einem Umsatzplus von 10 Prozent

Von Onpulson Redaktion
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Riechen, Sehen und das Anfassen der Produkte veranlassen in einem Laden die potentiellen Käufer zum endgültigen Kauf von Waren - so belegen zahlreiche Ergebnisse einer Studie. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Sensorischen Marketing, das sich auf das Verhalten der Käufer auswirkt.

Mood Media, weltweiter Marktführer in der Kreation von Customer Experience Lösungen am Point of Sale, hat unter dem Titel „Die Quantifizierung der Auswirkungen Sensorischen Marketings“ eine neue Studie gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Walnut Unlimited sowie mit dem internationalen Sportfachhändler INTERSPORT veröffentlicht. Diese unterstreicht eindrucksvoll, welchen emotionalen Einfluss Sensorisches Marketing auf die Stimmung der Kunden ausübt und wie sich dadurch das Kaufverhalten positiv verändern lässt.

Für die Studie arbeitete Mood Media mit dem internationalen Sportfachhändler INTERSPORT zusammen. Dabei zeigte sich, dass Sensorisches Marketing zu einem Umsatzplusvon zehn Prozent führen kann. Weitere bemerkenswerte Tatsache: Shopper verweilen im Schnitt sechs Minuten länger im Laden, wenn über Digital Signage, Klang und Duft eine angenehme Einkaufsatmosphäre geschaffen wird.

Verfassung der Kunde führt zu messbaren Effekten

„Wir wissen, dass für 78 Prozent der Käufer eine angenehme Atmosphäre entscheidend ist, wenn es um die Frage geht, ob sie lieber vor Ort oder online einkaufen. In der neurologischen Studie mit Walnut Unlimited wollten wir jetzt untersuchen, welche einzelnen Faktoren beim Sensorischen Marketing welchen Einfluss auf das Kundenverhalten ausüben“, sagt Scott Moore, Global CMO Mood Media. „Die Ergebnisse sprechen für sich. Wenn sensorische Elemente bei der Konzeption und Einrichtung eines Shops strategische Priorität genießen, wirkt sich dies unmittelbar positiv auf die emotionale Verfassung der Kunden aus. Und dies führt zu direkt messbaren Effekten.“

Der positive Einfluss von Sensorischem Marketing

Weitere Ergebnisse aus der Studie, die den positiven Einfluss von Sensorischem Marketing belegen:

  • Kunden kaufen mehr Produkte (Steigerung von vier Prozent) – und höher preisige Produkte (im Schnitt steigt der Warenwert um sechs Prozent), wenn Sensorisches Marketing eingesetzt wird.
  • Emotionales Involvment steigt: Die Verwendung von Düften ist sehr wirkungsvoll, zum Beispiel,wenn sie bestimmte Bereiche im Laden betont. So stieg in der Fußball-Abteilung von INTERSPORT das emotionale Level der Besucher um 28 Prozent, als dort ein spezielles Duftkonzept eingesetzt wurde.
  • Umsatzatzanstieg: Der Einsatz von Duft führte in der Fußball-Abteilung des Test-Stores zudem zu einem Umsatzanstieg von 26 Prozent (im Vergleich zu den Umsätzen in den entsprechenden Abteilungen der anderen Filialen).
  • Höhere Beachtung der Instore-Screens: Eye-Tracking-Untersuchungen (ET) zeigen, dass die Beachtung digitaler Instore-Screens um fünf Prozent zunimmt, wenn dort Videos und Bewegtbild statt statischer Bilder ausgespielt werden.
  • Anzeichen von erhöhter Unruhe: GSR Messwerte (Galvanic Skin Response) belegen, dass Kunden unruhig werden, wenn sensorische Elemente im Shop fehlen. 17 Prozent der Shopper fühlen sich in einer ungewöhnlich ruhigen und stimulusfreien Einkaufsumgebung deutlich unwohler.
  • Kunden betrachten sich verstärkt selber: Verbraucher mögen es, sich selbst zu betrachten. Diesen Effekt beschreiben die Studienautoren als „Science of Narcissism“. GSR-und ET-Messungen ergeben, dass das Nervensystem der Käufer signifikant stimuliert wird, wenn sie sich im Spiegel betrachten und dort mit den Produkten interagieren können.
  • Erhöhte emotionale Reaktionen: Die emotionalen Reaktionen der Kunden steigen um 50 Prozent, wenn sie Produkte berühren und sich damit beschäftigen können. Diese Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig der stationäre Handel für das Shopping-Erlebnis ist.

“Wir werden auch künftig darauf achten, dass wir im Rahmen unserer Omnichannel-Strategie unseren Kunden in den Geschäften eine eindrucksvolle und nachhaltige Customer Experience bieten”, sagt Chris Kleine, Director Design & Development bei IIC-INTERSPORT Intl Corp. “Denn die Studie zeigt eindeutig, wie wichtig sensorische Elemente sind, um im Shop ein emotional positives Umfeld zu schaffen und somit dafür zu sorgen, dass die Kunden gerne wiederkommen.“

Foto/Thumbnail: ©dimmushka/Depositphotos.com

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