11 Tipps für mehr Newsletter-Abonnenten
E-Mail-Marketing

11 Tipps für mehr Newsletter-Abonnenten

Martin Philipp von SC-Networks GmbH
Am

Newsletter haben sich ihren Platz in der Hall of Fame der Kommunikationsmittel längst verdient. Kein Wunder, spielen sie ihre Vorzüge doch in allen Phasen der Customer Experience aus. Sie sind nicht nur ideal, um Know-how zu vermitteln, nutzwertige Informationen bereitzustellen und Branchenentwicklungen mitzuteilen, sondern auch um über Angebote, Produkte und Services zu informieren. Die folgenden elf Tipps zeigen Ihnen, wie Sie erfolgreich und rechtskonform Newsletter-Abonnenten gewinnen.

Die Potenziale eines Newsletters können Unternehmen allerdings nur dann voll und ganz ausschöpfen, wenn es ihnen gelingt, genügend Empfänger zu generieren und die Leser langfristig zu begeistern. Wie genau bekommen Sie rechtskonform genügend Newsletter-Abonnenten?

1.  Erhöhen Sie die Sichtbarkeit

Die wichtigste Anlaufstelle, um auf Ihren Newsletter aufmerksam zu machen, ist und bleibt Ihre Website. Wenn Sie einen Hinweis samt überzeugendem Call-to-Action prominent platzieren, etwa auf der Startseite, der Über-uns-Seite, im Footer oder eingebunden als Anmeldeformular unterhalb von Beiträgen auf Ihrem Corporate Blog, erhöhen Sie die Sichtbarkeit enorm. So verschaffen Sie Ihrem Newsletter die gebührende Aufmerksamkeit.

2. Integrieren Sie ein Widget

Ein Sticky Widget in die Sidebar Ihrer Website einzubinden, ist äußerst nützlich, um eine wichtige Botschaft unumgänglich zu machen. Folglich können Sie es nutzen, um auf Ihren Newsletter hinzuweisen. Da ein Sticky Widget von überall auf Ihrer Website erreichbar ist, ohne dass der Benutzer scrollen muss, erhöht es die Chance ungemein, dass Ihr Newsletter-Angebot bemerkt, geklickt und idealerweise abonniert wird.

3.  Nutzen Sie Umfragen als Einstieg

Führen Sie auf Ihrer Website eine Befragung durch, beispielsweise zu einem Thema, das für potenzielle Newsletter-Abonnenten interessant sein könnte, und fragen Sie nach der E-Mail-Adresse, um die Resultate zustellen können. Dabei können Sie die Umfrage so gestalten, dass die Teilnehmer am Ende eine Checkbox vorfinden, um auch den Newsletter zu abonnieren. Oder Sie werben damit, die Ergebnisse in Ihrem Newsletter zu veröffentlichen, um Interessierte so zu einem Abonnement zu animieren.

4. Setzen Sie auf Crossmedialität

Auch wenn Ihre Website der Dreh- und Angelpunkt ist, sollten sie zusätzlich an allen anderen Touchpoints auf Ihren Newsletter hinweisen. Nutzen Sie weitere Kanäle, beispielsweise Ihren Online-Shop, Ihre Social-Media-Profile oder Kooperationen mit Partnern, um potenzielle Empfänger auf Ihren Newsletter aufmerksam zu machen. Eine weitere Möglichkeit ist, weiterführende Informationen, etwa in Form von E-Books oder Whitepaper, gegen die Angabe von Kontaktdaten und der Einwilligung zum Newsletter-Abonnement anzubieten.

5.  Promoten Sie den Newsletter über Social Media

Soziale Netzwerke, wie etwas Facebook, Instagram und LinkedIn, können Sie dabei unterstützen neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Weisen Sie in Ihrem Profil auf Ihren Newsletter hin, erwähnen Sie in Ihren Posts den nächsten Newsletter-Versand oder teasern Sie Ihre Newsletter-Inhalte an und machen so Lust auf mehr. Vergessen Sie dabei nicht, den Link zur Anmeldeseite zu integrieren.

6. Werben Sie in Ihren Print-Materialien

Um das volle Potenzial auszuschöpfen, nutzen Sie neben Ihren zahlreichen digitalen Kanälen auch analoge Touchpoints. Machen Sie sich all Ihre Print-Materialien, wie etwa Broschüren, Flyer und gedruckte Mailings, zu Nutze und werben Sie für Ihren Newsletter. Beispielsweise können Sie eine einprägsame Landingpage-Adresse aufmerksamkeitsstark auf Ihren Print-Materialien platzieren oder einen QR-Code integrieren, der die Interessenten auf die Newsletter-Anmeldeseite führt.

7. Machen Sie neugierig auf Ihren Newsletter

Haben potenzielle Empfänger Ihren Newsletter entdeckt, zeigen Sie Ihnen den Nutzen und die Mehrwerte eines Abonnements klar auf. Am besten gelingt das in Form einer knackigen Newsletter-Beschreibung, die umreißt, mit welchen Informationen die Leser rechnen können und auf welche exklusiven Vorteile, wie Gratis-Tickets zu Veranstaltungen und Download-Content vorab, sie sich freuen dürfen. Kurzum: Wecken Sie Neugierde, aber machen Sie keine falschen Versprechungen.

8. Bestechen Sie durch Einfachheit und Datensparsamkeit

Stichwort Usability: Um den Schritt zur Newsletter-Anmeldung zu erleichtern, empfiehlt es sich, den Registrierungsprozess mit Ihrer Email Marketing Software für die Interessenten so einfach wie möglich zu gestalten. Das Anmeldeformular sollte übersichtlich und intuitiv ausfüllbar sein. Fragen Sie im Anmeldeformular zudem nur Daten ab, die Sie wirklich brauchen – wie etwa Name und E-Mail-Adresse. Weitere wichtige Informationen über Ihre Empfänger können Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einholen. Erklären Sie Ihren Abonnenten zudem, warum die erhobenen Daten relevant für Sie sind und was mit ihnen passiert – Stichwort: Datenschutzhinweis – und holen Sie sich die Einwilligung für die Datenverarbeitung ein.

9. Etablieren Sie ein Double-Opt-In-Verfahren

Laut DSGVO muss der Newsletter-Abonnent der Speicherung und Verarbeitung seiner Daten nachweislich zustimmen. Dafür empfiehlt sich ein Double-Opt-in-Verfahren: Senden Sie dem neuen Abonnenten direkt nach seiner Anmeldung eine E-Mail mit einem Link, auf den er klicken muss, um sein Abonnement zu bestätigen. Damit reduzieren Sie nicht nur die Absprungrate aufgrund fälschlicher Eintragung, sondern sind auch rechtlich auf der sicheren Seite. Ihr Bonus: ein transparenter und rechtskonformer Anmeldeprozess steigert Ihre Vertrauenswürdigkeit.

10. Holen Sie Kundenservice und Vertrieb ins Boot

Eine gute Idee ist zudem, potenzielle Abonnenten über Ihren Kundendienst und Vertrieb auf Ihren Newsletter aufmerksam zu machen. Hier bietet es sich an, etwa in den E-Mail-Signaturen der Mitarbeiter einen Hinweis auf Ihren Newsletter zu inkludieren, der zum Anmeldeformular führt. Oder Ihre Mitarbeiter sprechen in einer passenden Situation, etwa in einem Telefonat zu einem Thema, das in Ihrem nächsten Newsletter behandelt wird, Kunden und Interessenten an, ob Sie nicht den Newsletter abonnieren möchten. Aber Achtung: Auch hier gilt, holen Sie unbedingt ein Double-Opt-In ein.

11. Probieren Sie ein Partner-Mailing aus

Für den Fall, dass Sie eine oder gleich mehrere Kooperationen mit anderen Unternehmen pflegen, lohnt es sich, Newsletter wechselseitig zu bewerben. Sie können einerseits nutzwertige Beiträge in den Newslettern und Standalone-Mailings Ihrer Partner platzieren und am Ende auf Ihren eigenen Newsletter hinweisen. Andererseits ist es möglich, dass Ihre Partner quasi in Ihrem Namen ein Standalone-Mailing an ihre Verteiler verschicken und darin explizit auf Ihren Newsletter verweisen. Oder Sie gestatten Ihren Partnern, einzelne Newsletter-Beiträge für eigene Zwecke zu verwenden – sofern diese Ihren Newsletter als Quelle angeben.

Foto/Thumbnail: ©Depositphotos.com

Über den Autor

Martin Philipp von SC-Networks GmbH

Martin Philipp Der diplomierte Betriebswirt Martin Philipp begann seine Karriere beim Systemhaus HAITEC AG (heutige KPS AG) im Marketing, wo er unter anderem für die Einführung eines unternehmensweiten Enterprise Content Management-Systems verantwortlich war. 2004 wechselte er zu SC-Networks, um den Vertrieb in Deutschland für die E-Mail-Marketing-Automation-Lösung Evalanche aufzubauen. Seit 2007 verantwortet er das Neukundengeschäft und die Kundenbegeisterung und ist seit 2013 Mitgeschäftsführer der SC-Networks GmbH. Foto: Frank Beer
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