Mitarbeitermotivation durch eine vertrauensvollen Athmosphäre
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Mitarbeitermotivation durch eine vertrauensvollen Athmosphäre

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Wir möchten Ihnen 12 Regeln aufzeigen, wie Sie in Ihrem Unternehmen Mitarbeitermotivation durch eine vertrauensvollen und zuversichtliche Atmosphäre aufbauen.

1. Erweisen Sie Ihren Mitarbeitern Respekt

Vergessen Sie all die klangvollen Titel und Gehaltsunterschiede und halten Sie sich vor Augen, dass wir Menschen im Grunde alle gleich sind. Der respektvolle Umgang miteinander basiert auf der gegenseitigen Überzeugung, dass Sie und Ihre Mitarbeiter gemeinsam für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich sind.

2. Der Ton macht die Musik

Gewöhnen Sie sich einen ruhigen und rücksichtsvollen Umgang mit Ihren Mitarbeitern an. Achten Sie insbesondere auf Ihren Tonfall und auf den richtigen Zeitpunkt. Alles, was Sie sagen, kann je nach Situation ganz unterschiedlich interpretiert werden. Wie, wann und wo Sie etwas sagen, ist fast wichtiger als der Inhalt des Gesagten und schafft somit Motivation bei Ihren Mitarbeitern.

3. Halten Sie Ihre Versprechen

Hüten Sie sich vor Zusicherungen, die Sie nicht einhalten können. Es geht schließlich um Ihre Glaubwürdigkeit. Bei manchen Managern sind Reden und Handeln zwei Paar verschiedene Schuhe. Sicher, man kann nicht jedes Versprechen einhalten, denn es kann immer etwas dazwischen kommen. Manchmal ist es jedoch einfacher, seine Mitarbeiter mit einer Entschuldigung abzufertigen, anstatt sich nach besten Kräften darum zu kümmern, sein Versprechen letzten Endes doch zu halten. Widerstehen Sie dieser Versuchung! Nutzen Sie Ihre Position, um Vertrauen in Sie und das Unternehmen aufzubauen.

4. Sorgen Sie für eine offene Kommunikation

Die beste Methode, Vertrauen aufzubauen, ist die offene Kommunikation. Informieren Sie Ihre Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Dinge. Nutzen Sie Besprechungen für Bekanntmachungen. Verschicken Sie Faxe und E-Mails, nutzen Sie Schwarze Bretter oder geben Sie regelmäßig Newsletter heraus. Behalten Sie keine Informationen für sich, sondern sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern darüber, bitten Sie um Kommentare und beantworten Sie ihre Fragen.

5. Hören Sie gut zu und diskutieren Sie nicht herum

Wenn es um Vertrauen und Zuversicht geht, bewirken Worte oft nicht so viel wie aufmerksames Zuhören. Dadurch machen Sie Ihrem Gesprächspartner klar, dass er wichtig für Sie ist. Übrigens, Zuhören und Zustimmen sind nicht dasselbe. Wenn es sein muss, können Sie auch widersprechen, doch achten Sie darauf, Ihr Gegenüber mit dem nötigen Respekt zu behandeln. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben oder anderer Meinung sind. Versuchen Sie, Ihren Gesprächspartner zu verstehen. Bewahren Sie Ruhe und reagieren Sie besonnen.

6. Halten Sie sich mit spitzfindigen Kommentaren zurück

Spitzfindigkeiten, Seitenhiebe oder Demütigungen sind alles andere als witzig. Ganz im Gegenteil, sie zeugen von Ihrer Unsicherheit und mangelndem Einfühlungsvermögen. Respektieren Sie die Gefühle Ihrer Mitarbeiter.

7. Betonen Sie Positives

Um eine größere Mitarbeitermotivation herzustellen, sollten Sie gute Eigenschaften und Leistungen Ihrer Mitarbeiter hervorheben und sprechen darüber sprechen. So merken sie, dass sich ihre Mühe gelohnt hat und werden sich das nächste Mal noch mehr anstrengen.

8. Respektieren Sie die Meinung anderer

Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie deren Meinung achten, auch wenn – nein, gerade wenn – sie sich von Ihrer unterscheidet. Ein Gespräch sollte für Sie mehr sein als die Gelegenheit, Ihren Standpunkt zu vertreten, nämlich die Chance, herauszufinden, was andere denken und fühlen. Wenn Sie ein guter Zuhörer sind und nachfragen, anstatt sich immer nur selbst reden zu hören, werden Sie überrascht sein, was Ihnen alles zu Ohren kommt.

9. Stellen Sie klar, dass Vertrauen auf Gegenseitigkeit beruht

Erwarten Sie keinesfalls von Ihren Mitarbeitern, dass sie Ihnen mehr Vertrauen schenken als umgekehrt. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern vermitteln, dass Sie kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten besitzen – indem Sie ihnen kaum Verantwortung und Befugnisse übertragen und sie nichts entscheiden lassen – ist es kein Wunder, dass sie Ihnen auch nicht über den Weg trauen. Vertrauen funktioniert nur wechselseitig. Außerdem ist nicht gesagt, dass dem Ranghöheren grundsätzlich mehr Vertrauen entgegengebracht wird als umgekehrt. Halten Sie sich an die goldene Regel: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu.“

10. Vertrauen baut sich allmählich auf

Vertrauen in Ihre Mitarbeiter kann sich nicht über Nacht entwickeln. Das dauert eine Weile und hängt natürlich von ihrem Verhalten ab. Ihre Mitarbeiter werden mit der Zeit Ihr Vertrauen gewinnen, wenn sie ihre Versprechungen einhalten und ihren Verpflichtungen nachkommen. Je weniger Enttäuschungen Sie erleben, umso größer wird Ihr Vertrauen sein. Umgekehrt gilt natürlich dasselbe.

11. Seien Sie ehrlich zu sich selbst

Sind Sie wirklich von dem überzeugt, was Sie Ihren Mitarbeitern gerade „verkaufen“ wollen? Können Sie hinter Ihren Handlungen stehen, sind Sie Vorbild für die anderen, und tun Sie immer das Richtige? Sie können kein guter Manager sein, wenn Sie Dinge tun, die nicht Ihren Überzeugungen entsprechen. Dann wären Sie ein schlechtes Vorbild, das Ihre Mitarbeiter ihrerseits dazu bewegt, sich unehrlich zu verhalten oder sich hinter einer Maske zu verstecken.

12. Zeigen Sie Ihre menschliche Seite

Geben Sie Ihre Fehler zu und lassen Sie Ihre Mitarbeiter an Ihren Plänen und Träumen teilhaben. Pflegen Sie einen offenen und ehrlichen Umgang mit Ihren Mitmenschen. Zeigen Sie auch Ihre Schwächen und suchen Sie nicht krampfhaft nach einer Entschuldigung dafür. Ihre Mitarbeiter werden Ihre Ehrlichkeit und Menschlichkeit zu schätzen wissen.

Quelle: Anne Bruce, James S. Pepitone – Mitarbeiter motivieren, ISBN: 3593368218

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