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Mitarbeiter motivieren: 7 Tipps, auf was Führungskräfte achten sollten

AntonioGuillemF

Zu persönlich sollten Führungskräfte Ihren Angestellten gegenüber nicht werden – dies wirkt demotivierend. Foto: ©AntonioGuillemF/Depositphotos.com

Natürlich ist es auch immer eine Frage des Individuums, wie der einzelne Aktionen der Führungskraft wahrnimmt, das heißt, wie er Mitarbeiter motivieren kann. In den folgenden 7 Tipps zeigen wir Ihnen, wie das am besten geht und was Sie auf alle Fälle vermeiden sollten.

1. Motivieren Sie ihre Mitarbeiter durch einen angemessenen Verdienst

Gute Arbeit soll belohnt werden und mit einem guten Gehalt motivieren Sie ihre Mitarbeiter. Außerdem spornt sie dies an, weiterhin gut zu arbeiten. Auch Boni oder ein Geschäftswagen sind Motivationsfaktoren. Seien Sie großzügig – dadurch fühlen sich auch ihre Mitarbeiter gewertschätzt. Und wenn manchmal auch der Neidfaktor gegenüber dem Chef eine Rolle spielen sollte, ist ein gutes Gehalt immer die Basis für ein positives Auskommen mit ihm.

2. Bedanken Sie sich bei guter Arbeit

Trauen Sie sich ruhig, „Danke“ zu sagen,wenn Ihre Mitarbeiter gute Leistung erbracht haben und Sie zufrieden mit der Arbeit sind. Das kann eine Kettenreaktion auslösen – mit der Anerkennung guter Arbeit beginnen die Beschäftigten oft weiterhin gute Arbeit abzuliefern. Mißachtung und keine Anerkennung missfällt den Mitarbeitern, sie haben keine Lust mehr zu arbeiten und es kommt Unmut im Team auf.

3. Üben Sie keinen Druck aus

Wenn Sie als Führungskraft nicht einverstanden sind mit einer bestimmten Arbeit, sollten Sie Ihre Beschäftigten nicht anschreien oder Druck ausüben. Dies könnte zu Angst der Mitarbeiter um ihren Arbeitsplatz führen. Und Angst ist kein guter Lehrer!

4. Werden Sie als Führungskraft nicht zu persönlich

Gerade in Jahresendgesprächen sollten Sie es vermeiden, zu persönlich gegenüber Ihren Mitarbeiter zu werden. Sätze wie: „Sie sind auch nicht der Schnellste im Arbeiten“, oder „Sie sind keine Bereicherung für das Team“ sind tabu. Wenn Sie Kritik üben, dann konstruktiv und nicht verletzend. Geben Sie Ihrem Mitarbeiter die Chance, positive Veränderungen an sich anzunehmen und ggf. zu verändern. Zu harsche Kritik verunsichert die Beschäftigten und das spiegelt sich in der Arbeitsmoral wider und Sie motivieren dadurch selbstverständlich nicht ihre Mitarbeiter.

5. Delegieren Sie keine demotivierenden Arbeiten

Natürlich muss ein Chef delegieren können. Seien Sie aber vorsichtig mit dem, was Sie delegieren. Angestellte, die immer nur Aufgaben bekommen, die nicht Ihrem Niveau entsprechen, langweilen sich schnell und fühlen sich wenig gewertschätzt.

6. Sehen Sie nicht alles Negativ

Schwarzmalerei ist unangebracht – denn: Wenn schon der Chef negativ denkt, kann das auch auf die Beschäftigten abfärben. Das heißt, wenn Sie der Arbeit Ihrer Mitarbeiter mißtrauen, fangen diese im schlimmsten Fall auch an, an sich zu zweifeln.

7. Hüten Sie sich vor falschen Versprechungen

Sätze wie: „Bald bekommen Sie Entlastung durch eine zusätzliche Kraft“, „Die Wochenendarbeit wird zukünftig besser entlohnt werden“ haben keine Wirkung, wenn sie ständig wiederholt, aber nicht realisiert werden. Sagen Sie nur das, was sich wirklich realisieren lässt oder lassen Sie es ganz. Ansonsten wirken Sie unglaubwürdig und der Respekt vor Ihnen und der Arbeit sinkt.

 


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