9 hilfreiche Tipps zum Bestehen der Probezeit
Nach dem Bewerbungsprozess

9 hilfreiche Tipps zum Bestehen der Probezeit

Porträtfoto vonPorträtfoto vonPorträtfoto von Carolin Fischer, Content-Managerin und Redakteurin für onpulson.de, einem Fachportal für Unternehmer und Führungskräfte aus dem Mittelstand
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6 Monate dauert die Probezeit in der Regel – viel Zeit, um Chef und Kollegen und die Arbeit als solche kennenzulernen. Das „Beschnüffeln“ findet von beiden Seiten statt. Onpulson hat Ihnen 9 Tipps zusammengestellt, die Sie während der Probezeit unbedingt beachten sollten.

1. Wenn Sie krank sind, unbedingt ein Attest einreichen

Natürlich kann es passieren, dass Sie während der Probezeit krank werden. Bei einer Erkältung sollte man die Abwesenheit nicht zu lange hinauszögern, aber was kann man schon bei einer größeren Erkrankung tun, als zu Hause zu bleiben oder im schlimmsten Fall ins Krankenhaus zu gehen? Achten Sie darauf, dass Sie spätestens am dritten Tag Ihrer Abwesenheit ein Attest von Ihrem Arzt einreichen.

2. Reichen Sie keinen Urlaub ein

Während der Probezeit Urlaub einzureichen ist nicht üblich. Ausnahmen bestehen bei Todesfällen oder eventuell bei Hochzeiten. Ansonsten sollten Sie damit bis nach Ablauf der Probezeit warten.

3. Nutzen Sie die Probezeit, um Ihren Chef und Ihre Kollegen genauestens zu inspizieren

Probezeit gilt für beide Seiten: Auch Sie sollten die Zeit nutzen, Ihre neue Arbeitsumgebung genauestens unter die Lupe zu nehmen. Klären Sie folgende Fragen: Taugt Ihnen die neue Arbeit? Wie kommen Sie mit Ihrem Chef und wie kommen Sie mit Ihren Kollegen zurecht?

4. Vermeiden Sie währen der Probezeit Konflikte

Auseinandersetzungen mit Kollegen oder dem Chef werden in der Probezeit nicht gerne gesehen. Auch für später gilt: Weiterführende Diskussionen ja, aber große Streitereien könnten Sie in ein falsches Licht rücken.

5. Gehen Sie zur „rechten Zeit“

Punkt 17 Uhr den „Kuli fallen lassen“ kommt beim Vorgesetzten und den Kollegen nicht wirklich gut an. Dennoch sollten Sie nicht unnötig tausend Überstunden machen, sondern sich den Wert Ihrer Arbeit, der nun einmal zeitlich begrenzt ist, bewusst sein. Erledigen Sie Ihre Arbeit und gehen Sie dann in Ihren wohlverdienten Feierabend. Machen Sie deutlich: Ich bin was Wert, dafür werde ich bezahlt, aber ich habe auch Recht auf meine freien Stunden.

6. Übernehmen Sie ruhig mal den Dienst einer Ihrer Kollegen

Zeigen Sie sich von Ihrer kollegialen Seite, und springen Sie mal für einen Ihrer Kollegen ein, wenn dies möglich ist.

7. Halten Sie sich beim Lästern zurück

Gerade wenn Sie neu sind, wissen Sie nicht genau, wer mit wem in der Abteilung Freund und wer Feind ist. Deswegen seien Sie gerade am Anfang eher zurückhaltend, was das Lästern über Chefs und Kollegen angeht – denn so mancher ist selbst schneller zum Opfer geworden, als ihm lieb war. Außerdem wirft es kein gutes Licht auf Sie, wenn Sie sich zu sehr beim Lästern reinhängen.

8. Vermeiden Sie zu viele private Telefonate

Wenn private Telefonate erlaubt sind, beschränken Sie sich auf das Wesentliche, sonst werden Sie schnell als Labertasche abgestempelt.

9. Zeigen Sie trotz allem Ihr wahres Gesicht

Trotz allem ist es ratsam, sich nicht zu verstecken. Seien Sie trotz allem so, wie Sie sind, weil nichts ist schlimmer für den Chef und die Kollegen nach der Probezeit eine veränderte Person vor sich zu haben. Dies kann schnell als heuchlerisch angesehen werden.

Über den Autor

Porträtfoto vonPorträtfoto vonPorträtfoto von Carolin Fischer, Content-Managerin und Redakteurin für onpulson.de, einem Fachportal für Unternehmer und Führungskräfte aus dem Mittelstand

Carolin Fischer Carolin Fischer ist Content-Managerin und Redakteurin bei onpulson.de. Sie ist spezialisiert auf die Themen "Personal", "Mittelstand" und "Karriere". Zuvor hat sie mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung in München gearbeitet und ist heute noch u.a. im PR-Bereich tätig.
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