Auswandern nach England – was Sie beachten müssen
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Auswandern nach England – was Sie beachten müssen

Von Carolin Fischer
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Um als EU-Bürger in Großbritannien zu arbeiten, brauchen Sie keine bestimmte Genehmigung. Auch ist für die Einreise keine Aufenthaltserlaubnis notwendig. Das Land hat eine niedrige Arbeitslosenquote und es gibt jede Menge gute Jobangebote - u.a. im Gesundheitsbereich und in der Informationstechnologie-Branche.

Großbritannien ist Deutschlands zweitgrößter Handelspartner. Finanzkräftige Firmen wie Siemens, Bosch und BMW investieren dort. Um in das Land einzureisen, ist nur ein gültiger Personalausweis oder Reisepass notwendig. Die Regierung hat festgelegt, dass Einwanderer spätestens nach sechs Monaten Arbeit gefunden haben müssen. Hat man keinen Job, sollte man vorweisen können, dass man intensiv auf Jobsuche war. Vor allem im Gesundheitsbereich, in der Telekommunikations- und Informationstechnologie und in der Versicherungsbranche bestehen gute Jobchancen. Wichtig ist vor allem Englisch in Wort und Schrift zu beherrschen. Auf der Insel wird nach wie vor nicht mit dem Euro, sondern in Pfund bezahlt.

Wenn Sie nicht als Angestellter einer deutschen Firma nach England gehen, können Sie dort Ihre Jobsuche sowohl bei einer britischen Arbeitsvermittlungen – ähnlich wie hier die Bundesagentur für Arbeit – vornehmen, als auch zu privaten Arbeitsvermittlungen gehen. Genauso wie in Deutschland können Sie sich ebenfalls direkt auf Stellenanzeigen in Zeitungen und Internetportalen bewerben. Sie sollten ihre Bewerbung in Englisch verfassen. Neben dem Anschreiben, das die Motivation für den Job beschreiben soll, ist ein tabellarischer Lebenslauf von circa zwei Seiten erforderlich. Gerne gesehen sind Referenzen mit entsprechenden Ansprechpartnern. Unüblich sind Bewerbungsfotos. Diese sollten nur dann mit eingesendet werden, wenn der potentielle Arbeitgeber es fordert. Bei großen britischen Firmen oder Organisationen sind Initiativbewerbungen gerne gesehen. Es ist auf alle Fälle von Vorteil, wenn Sie einige Zeit in einer englischen Firma gearbeitet haben – bei Ihrem späteren Arbeitgeber könnte dies Pluspunkte geben.

Gesundheit und Wohnen in England

Die Wohnungssuche ist im Vereinigten Königreich recht zeitaufwendig. Am besten ist es, wenn Sie bereits vor Ihrer Ankunft sich von Deutschland aus eine Wohnung oder ein Zimmer suchen. An Kurzzeitunterkünfte können Sie über ein örtliches Fremdenverkehrsamt herankommen. Im Anzeigenteil der Lokalzeitungen finden Sie ein breites Angebot an Mietwohnungen. Gelegentlich können auch in Schaufenstern von Geschäften Unterkünfte ausgeschrieben sein. Hotels und Pensionen können Sie selbstverständlich spontan anmieten. Bleiben Sie über Jahre hinweg in dem Land, ist es ratsam, selbst Eigentum zu erwerben. Viele Briten leben in Wohneigentum – nicht zuletzt deswegen, weil hier Hypothekenkredite leichter vergeben werden als beispielsweise in Deutschland.

Das Gesundheitssystem im Königreich unterscheidet sich von dem unserigen: Hier gibt es keine Krankenversicherungsbeiträge wie in Deutschland, sondern der sogenannte Staatliche Gesundheitsdienst wird von allgemeinen Steuern bezahlt. Die medizinische Betreuung des National Health Service ist auch für EU-Bürger, wenn sie dort arbeiten oder Arbeit suchen, kostenlos.

Über den Autor

Carolin Fischer Carolin Fischer ist Content-Managerin und Redakteurin bei onpulson.de. Sie ist spezialisiert auf die Themen "Personal" und "Karriere". Außerdem schreibt sie für verschiedene Mitarbeiterzeitschriften. Zuvor hat sie u.a. mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung in München gearbeitet.
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Kommentare

  1. von pietro perna am 23.08.2012 | 12:31

    ich möchte auch nach england auwander ja das will was bitte muß ich beachten bitte ich würde mich informieren für diese land danke warte auf ihre anwort

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