Diese Cybersecurity-Mythen sollten Sie als Unternehmer kennen
IT-Sicherheit

Diese Cybersecurity-Mythen sollten Sie als Unternehmer kennen

Von Julia Olmscheid
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Auch im Zeitalter der Digitalisierung ranken sich noch zahlreiche Mythen rund um das Thema Cybersecurity. Anbei 5 Hinweise, die Unternehmen sicherer machen und die für mehr Klarheit beim Personal sorgen.

1. Mythos: Hacker haben nur die Großen im Visier

Auch die Unternehmen, die häufig weniger Ressourcen für Cybersecurity haben oder bei Massenangriffen nur durch Zufall ins Visier der Kriminellen geraten, sind ein lohnendes Ziel. Obwohl die Berichterstattung über Cyberangriffe den Eindruck vermittelt, dass es immer nur die Großen trifft, stimmt dies eben nicht.

2. Mythos: AV-Software und Firewall sind ausreichend

Sowohl Antivirensoftware als auch Firewalls gleichen potenzielle Gefahren in erster Linie mit bereits bekannten Gefahren ab. Zwar kann auch unbekannte Malware blockiert werden. Das Risiko, dass neu entwickelte Viren oder Trojaner unerkannt ins System gelangen, zum Beispiel über einen E-Mail-Anhang oder Hyperlinks, bleibt aber bestehen. Antivirensoftware und Firewalls sind zwar wichtig für die Cybersecurity, aber können nur ein Bestandteil eines umfassenden Sicherheitskonzepts sein. Dazu gehören auch ausreichend für Gefahren sensibilisierte Mitarbeiter. Denn eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

3. Mythos: Cybersecurity ist Thema der IT-Abteilung

Natürlich ist die IT-Abteilung in erster Linie für die Umsetzung von Sicherheitsstandards und die Implementierung von Schutzmaßnahmen zuständig. Fehlt hier allerdings die Unterstützung durch die Geschäftsleitung sowie durch aufmerksame und geschulte Kollegen, nützt auch die beste Software nichts. Der Anwender sitzt schließlich vor dem Bildschirm.

4. Mythos: Je mehr Sicherheitsmaßnahmen, desto mehr Sicherheit

Würden Sie im Flugzeug einen Helm tragen, um Ihren Kopf vor einem Absturz zu schützen? Vermutlich nicht. Denn nur, weil ein Helm den Kopf schützt, bedeutet das nicht, dass er Sie in jeder Situation vor allen Risiken schützen kann. Sie sehen also: Wichtig sind Sicherheitsmaßnahmen, die zu Ihren Anforderungen und Ihrer Risikolage passen. Mehr ist nicht automatisch besser.

5. Mythos bei Cybersecurity: Hacker-Angriffe werden sofort bemerkt

Wussten Sie, dass es im Schnitt 200 Tage dauert, bis ein Cyberangriff entdeckt wird? Und genau hier liegt eine große Gefahr. Denn je länger Hacker unbemerkt auf Ihre Systeme zugreifen können, desto weiter können sie sich vorarbeiten. Gerade größere Schäden entstehen häufig, weil Angriffe zu lange unerkannt bleiben. Oft werden unerlaubte Zugriffe von außen nur durch Zufall entdeckt. Umso wichtiger ist ein kontinuierliches Monitoring, um im Ernstfall schnell reagieren zu können.

Foto/Thumbnail: ©PirenX/Depositphotos.com

Über den Autor

Julia Olmscheid, Redakteurin von 8com

Julia Olmscheid Julia Olmscheid ist Redakteurin und Content Managerin bei der 8com GmbH & Co. KG. Seit über 15 Jahren bietet 8com zuverlässigen Schutz vor Cyberangriffen. Mit Managed Security Services und Awareness für Unternehmen aller Branchen und für Behörden steigert das Unternehmen nachhaltig die Cyber Security von Kunden in über 40 Ländern. www.8com.de
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