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Beschäftigte sehen KI auch als Ersatz für Führungskräfte
Umfrage

Beschäftigte sehen KI auch als Ersatz für Führungskräfte

Am

Viele Beschäftigte halten KI nicht nur für ein Werkzeug, sondern auch für einen möglichen Ersatz im Arbeitsalltag. Besonders auffällig: Führungskräfte gelten häufiger als ersetzbar als die eigene Tätigkeit.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Angriffe auf digitale Identitäten dominieren Sicherheitsuntersuchungen.
  • Listen gestohlener LummaC2-Zugangsdaten sind um 72 % gestiegen.
  • 2025 wurden über 7.000 Ransomware-Vorfälle weltweit gemeldet.
  • Mehr als 120 aktive Ransomware-Gruppen griffen unterschiedliche Branchen an.

Die Debatte über künstliche Intelligenz erreicht zunehmend den Arbeitsalltag. Eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 29 Prozent der Beschäftigten in Deutschland ihre Vorgesetzten durch KI für ersetzbar halten. Zugleich sagen 23 Prozent, dass auch die eigene Tätigkeit weitgehend durch KI übernommen werden könnte.

Für Unternehmen im Mittelstand ist diese Wahrnehmung relevant, weil sie nicht nur technische Fragen betrifft, sondern auch Führung, Vertrauen und Qualifizierung. Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung, ordnet die Entwicklung so ein: „Aufgrund der demografischen Entwicklung wird es in Deutschland in den kommenden Jahren mehr Arbeit als Arbeitskräfte geben. KI wird eine Antwort auf die sich abzeichnende Arbeitskräftelücke sein.  Unternehmen und Politik müssen die Gesellschaft auf die neue KI-gestützte Arbeitswelt vorbereiten, Menschen gezielt qualifizieren und transparent machen, welche Aufgaben sich verändern.“

Ein Teil der Beschäftigten sieht bereits Folgen für Stellen

Die Befragung zeigt zudem, dass KI aus Sicht vieler Beschäftigter nicht mehr nur ein Zukunftsthema ist. 22 Prozent meinen, dass in ihrem Unternehmen heute bereits Stellen nicht mehr nachbesetzt oder sogar abgebaut werden, weil KI entsprechende Aufgaben übernimmt. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen stehen damit vor einer doppelten Aufgabe: Sie müssen Effizienzpotenziale nutzen, während sie gleichzeitig erklären, welche Aufgaben sich verändern und welche Kompetenzen wichtiger werden.

Viele Unternehmen stellen KI bereit, doch nicht alle nutzen sie

KI-Anwendungen sind bereits in vielen Betrieben angekommen. 38 Prozent der Erwerbstätigen erhalten durch ihren Arbeitgeber Zugriff auf entsprechende Werkzeuge. Davon nutzen 27 Prozent diese Angebote aktiv, während weitere 11 Prozent zwar Zugang haben, ihn aber bislang nicht nutzen.

Grafik: Viele Unternehmen stellen bereits KI Anwendungen bereit

Gleichzeitig bleibt der Zugang ungleich verteilt. Für 31 Prozent der Beschäftigten gibt es kein Angebot an KI-Werkzeugen, weitere 26 Prozent gehen davon aus, dass ihr Arbeitgeber keine KI bereitstellt, sind sich dabei aber unsicher. 4 Prozent wollen oder können keine Angaben machen.

Bildnachweis: Depositphotos.com/vitaliy_sokol

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