Das waren die teuersten Internetadressen
Domainhandel

Das waren die teuersten Internetadressen

Von Onpulson Redaktion
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Kaffee.de ist mit einem Verkaufspreis in Höhe von 200.000 EUR die teuerste der veröffentlichten Internetadressen unter der deutschen Endung .de. Im Vergleich dazu belegen wmp.com und spend.com für jeweils 275.000 US-Dollar den ersten Platz im internationalen Ranking.

Basis der Betrachtung sind die Verkaufszahlen von Internetadressen der weltweit führenden Domainhandelsplattform Sedo. Vertrauliche Verkäufe werden hierbei nicht berücksichtigt.

Top 10 Domainverkäufe

Die Top 10 Verkäufe machen es auch in diesem Jahr deutlich: Bei .com sind kurze Domains am beliebtesten und wertvollsten und insbesondere bei Käufern aus China begehrt. In Deutschland setzt man nach wie vor auf beschreibende Begriffe.

Top 10 Domainverkäufe international

Domain Verkaufspreis
Wmp.com 275.000 USD
Spend.com 275.000 USD
Kaffee.de 200.000 EUR
Casino.online 201.250 USD
Physician.com 179.000 USD
1515.com 121.000 USD
Ocs.com 115.000 USD
Sati.com 100.000 USD
Mommy.com 100.000 USD
Nom.com 86.500 USD

Top 10 Domainverkäufe unter .de

Domain                    Verkaufspreis
Kaffee.de 200.000 EUR
Blackjack-vegas.de 50.000 EUR
j.de 49.000 EUR
Shein.de 28.500 EUR
Website.de 26.010 EUR
Stromfreunde.de 21.420 EUR
Sicherheitsdienst.de 20.500 EUR
Rechnung24.de 18.000 EUR
Firmenstempel.de 15.000 EUR
Gardinen.de 15.000 EUR

Kryptowährungen und Caravan-Domains im Trend

Ein Trend, der sich in 2017 bei .de-Domains abzeichnete, war die Kombination von generischen Begriffen und einem vorangestellten „dein“ oder „mein“, wie z.B. dein-anwalt.de, deinnetz.de oder meinunterhalt.de. Darüber hinaus verzeichneten Domains aus dem Bereich „Camping und Caravan“ eine hohe Nachfrage. Im internationalen Bereich hingegen waren Begriffe rund um das Thema Kryptowährungen sehr beliebt. So verkauften sich Internetadressen mit Schlüsselwörtern wie Crypto, Bitcoin, Ethereum und Blockchain besonders häufig.

Internationaler Vergleich: Deutschsprachige Internetadressen sind zu lang

In 2017 besitzt die längste Domain externer-datenschutzbeauftragter.com 32 Zeichen – maximal erlaubt sind 63 Zeichen. Durchschnittlich haben die meisten verkauften Domains 7 Zeichen. Betrachtet man bei allen Verkäufen in 2017 den Anteil an Domains mit über 20 Zeichen, sind deutschsprachige Domain ungeschlagen, wenn es um die längsten Adressen geht. Bei den Top 10 der verkauften und veröffentlichten, längsten Domains sind 50 Prozent deutschsprachig.

Unternehmen legen bei Domainwahl Wert auf Qualität

Tobias Flaitz, Geschäftsführer der Sedo GmbH, zeigt sich erfreut über die Entwicklung der Domainverkäufe: „Wir sehen anhand der Nachfrage auf unserem Marktplatz, das Unternehmen beim Kauf von Domains wieder stärker auf Qualität setzen. Sie geben lieber etwas mehr aus und sichern sich hochwertige Internetadressen, mit Hilfe derer sie auch ihre Marketing- und Vertriebsziele erreichen können: Mehr Traffic auf der Website, die Erhöhung der Markenbekanntheit und in der Folge die Steigerung der Verkäufe.“

Foto/Thumbnail: ©stevanovicigor/Depositphotos.com

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