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Mediaplanung

Marketingentscheider setzen im Digital Marketing auf maßgeschneiderte KPIs

Von Onpulson Redaktion
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90 Prozent der deutschen Marketingentscheider nutzen auf digitalen Kanälen individuell angepasste KPIs, um Aktivitäten mit ihren Geschäftszielen abzugleichen. Knapp drei Viertel sieht in ergebnisorientierter Mediaplanung einen klaren Wettbewerbsvorteil. 80 Prozent wollen ihre Investitionen in neue Messmethoden weiter ausbauen.

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80 Prozent der Marketingentscheider wollen ihre Investitionen in neue Messmethoden weiter ausbauen. Foto: ©tashatuvango/Depositphotos.com

Einer internationalen Xaxis-Studie zufolge vertrauen Marketingentscheider nicht länger auf überholte Erfolgsmetriken wie Costs-Per-Click (CPC) oder Click-Through-Rates (CTR) – den Forschungsergebnissen von Xaxis, dem Programmatic Media-Spezialisten der GroupM, zufolge setzen deutsche Marketer häufiger individuelle Key Performance Indicators (KPIs). Das bedeudet, sie setzen häufiger maßgeschneiderte Erfolgsmetriken, die die übergeordneten Marketing- und allgemeinen Geschäftsziele einbeziehen ein, als ihre europäischen Kollegen (87 Prozent). Zwei Drittel (66 Prozent) der deutschen Marketer nutzen mehr als eine individuell angepasste Metrik – ein Spitzenwert im europäischen Vergleich (Durchschnitt: 51 Prozent).

Ergebnisorientierter Mediaplanung gewinnt an Bedeutung

80 Prozent der befragten Marketer wollen laut Studie ihre Investitionen in diesem Bereich in den nächsten zwei Jahren weiter verstärken. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Bedeutung von ergebnisorientierter Mediaplanung in Deutschland weithin etabliert ist. Gleichzeitig passt diese Entwicklung sehr gut zu den drei wichtigsten Prioritäten für die Mediaplanung: gesteigerte Effizienz, effektive Zuordnung von Ressourcen und Übereinstimmung von Marketingstrategie und Geschäftszielen. Knapp drei Viertel (72 Prozent) der Befragten sind der festen Überzeugung, dass es einen spürbaren Wettbewerbsvorteil mit sich bringt, wenn die Mediaausgaben im Kontext der allgemeinen Geschäftsziele geplant werden.

Bewertung des digitalen Mediabudgets zunehmend schwerer

Trotz des insgesamt positiven Bildes sehen die befragten Digital Marketer jedoch weitere Verbesserungspotenziale: So geben etwa drei Viertel (74 Prozent) an, dass die Bewertung des digitalen Mediabudgets innerhalb der vergangenen fünf Jahre schwieriger geworden ist. Obwohl 72 Prozent mit ihrer primären Messmethode zufrieden sind, gehen 73 Prozent davon aus, diese in den kommenden zwei Jahren zu ändern. Der Bedarf an weiteren entsprechenden Entwicklungen scheint somit durchaus vorhanden zu sein: Auf dem Weg zu neuen Messmethoden stellen für die meisten Marketingentscheider jedoch nicht das Budget oder die Ressourcen das größte Hindernis dar, sondern vor allem tradierte Denk- und Handlungsmuster. 24 Prozent der in Deutschland befragten deutschen Marketer berichten in der Xaxis-Studie, dass es derzeit kaum Veränderung gebe, da viele Metriken zu sehr von externen Partnern und Branchenstandards abhängen würden – ebenfalls ein europäischer Spitzenwert (Durchschnitt: 16 Prozent).

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