Produktmanagement

Warum Influencer in den Produktentwicklungsprozess einbezogen werden sollten

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Für Marken relevant: Influencer sind nah an der Zielgruppe und kennen ihre Bedürfnisse. Foto: ©garagestock/Depositphotos.com

Björn Wenzel, Gründer und Geschäftsführer der Agentur Lucky Shareman, führt fünf Gründe an, warum es sich für Marken lohnt, Influencer in den Kreations- und Herstellungsprozess von Produkten miteinzubeziehen.

1. Influencer sind Spezialisten auf ihrem Gebiet

Sie sind nicht nur aufgrund ihrer Präsenz und ihrer Reputation in den sozialen Netzwerken für das Marketing von Brands interessant. Vor allem sind die Meinungsmacher Spezialisten in ihren Themengebieten, egal ob als Food-Blogger, Gadget-Nerd oder Globetrotter. Das macht sie zu wertvollen Beratern und Kreativen in der Produktentwicklung.

2. Influencer haben ihr Ohr an der Zielgruppe

Das Asset von ihnen ist ihre Community. Ein qualitativ hochwertiger Influencer hat eine rege Community, mit der er sich ständig austauscht. Der direkte Kontakt und das unmittelbare Feedback der Follower, das heißt der Zielgruppe der Marken, sind bei einer Produktentwicklungskampagne wertvoll, um das Produkt auf die Zielgruppe zuzuschneiden.

3. Glaubwürdigkeit und Abstrahleffekt sind besonders hoch

Wenn die Influencer nicht nur als Promoter irgendeines Produkts agieren, sondern Schöpfer des Produktes sind, ist die Glaubwürdigkeit der Kampagne und die Authentizität des Influencers um ein Vielfaches höher. Ihr Engagement färbt auch auf ihre Fans ab. Die Fans werden Fans der Marke.

4. Kaufimpulse setzen

Kooperieren Marke und Influencer für eine Produktkampagne entstehen starke Kaufimpulse bei der Zielgruppe, wie verschiedene Studien belegen. Laut einer Erhebung von Faktenkontor haben 21 Prozent der deutschen Internet-Nutzer mindestens ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb von zwölf Monaten gekauft, weil diese von einem YouTuber empfohlen wurde. 15 Prozent trafen Kaufentscheidungen aufgrund von Empfehlungen von Bloggern. Tendenz steigend. Für Produktempfehlungen von Influencern sind besonders die jüngeren Zielgruppen unter 30 Jahren empfänglich.

5. Eine langfristige Partnerschaft ergibt viel Content

Produktentwicklungskampagnen sind langfristig angelegt. Influencer und Marke können das gemeinsame Werk über Monate hinweg kommunizieren – von der Idee zum Produkt, dem Kreationsprozess, der Herstellung bis hin zum Launch des Produkts. Der von ihnen kreierte Content lässt sich von der Marke vielfältig nutzen. Bild- und Videomaterial können beispielsweise nach dem Produktlaunch für Performance-Kampagnen in Social Media eingesetzt werden.


Über den Autor Björn Wenzel

Björn Wenzel ist Gründer und Geschäftsführer der Influencer-Marketing-Agentur Lucky Shareman. Content, Kreation und Media sind seine Steckenpferde. Der Digitalexperte hat mehr als zehn Jahre Erfahrung in Onlinemarketing und Mediaplanung für Markenunternehmen.

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