Unternehmensführung

Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Definition:

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist eine Unternehmensform, eine Personengesellschaft, die relativ aufwandsfrei von mehreren Personen gegründet werden kann. Die Hürden für eine GbR-Gründung sind bei Weitem nicht so hoch, wie bei einer GmbH. Der Zweck der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts darf sich allerdings auch nicht ausnehmend im Bereich Handelsgewerbe bewegen, darf daher nicht kaufmännischer Natur sein. Ist dies doch der Fall, verwandelt sich die GbR automatisch in eine OHG.

Die Gründung einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts erfordert mindestens zwei Personen, die der GbR angehören. Diese Gesellschafter können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Eine neu gegründete Gesellschaft des bürgerlichen Rechts muss nicht bekanntgegeben werden und kann nicht im Handelsregister eingetragen werden. Jedoch ist es für die Gesellschafter empfehlenswert, sich mit der Situation der GbR auseinanderzusetzen, denn in einer GbR haftet jeder Gesellschafter persönlich und mit dem privaten Vermögen.

Beispiel: Zwei Bekannte wollen zusammen einen Onlineshop gründen. Bevor genug Kapital für die Gründung ihrer GmbH zur Verfügung steht, vergesellschaften sie sich zunächst in einer GbR.

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